Buggykiting (auch Kite buggying) ist eine Sportart, die sowohl am Strand als auch im Binnenland auf Wiesen oder stellenweise auch auf Sportflugplätzen praktiziert wird. Dabei sitzt der Sportler auf einem dreirädrigen Kitebuggy, den er mit den Füßen lenkt und sich dabei von einem Kite ziehen lässt. Der Kite ist meistens ein 4-leiniger Mattendrachen (auch: Airfoils, Parafoils, Schirm oder einfach Matte genannt). Diese stablosen Drachen werden, ähnlich einem Gleitschirm, nur durch den Wind in Form gebracht (Ram-Air). Gefahren wird ähnlich wie beim Segeln immer quer zur Windrichtung, somit hält man den Kite auf Zug und kann dessen Kraft zur Vorwärtsbewegung nutzen. In gewissen Grenzen ist es auch möglich, vom Wind weg zu fahren (Abfallen) oder dem Wind entgegenzufahren (Aufkreuzen). Wie auch beim Kitesurfen, wird beim Buggyfahren häufig eine Bar (eine Alustange, umhüllt von Stoff o. ä.) verwendet. Es wird jedoch nicht jeder Kite mit einer Bar geflogen: Es gibt auch Kites, die mit Handles geflogen werden. Handles sind zwei gebogene Alu- oder Kunststoffstangen, die ebenfalls mit Stoff o. ä. umhüllt sind (für jede Hand einen; nur für den Komfort wichtig). In Deutschland ist das Fahren ohne Lizenz in vielen Gebieten verboten.

Textauszug zu Buggykiting aus Wikipedia (Lizenz)

Drachenflieger und Kitebuggy in den Niederlanden (Renesse)
Drachenflieger und Kitebuggy in den Niederlanden (Renesse)

Das Bild „Drachenflieger und Kitebuggy in den Niederlanden (Renesse)“ von Marco Verch kann unter Creative Commons Lizenz genutzt werden. Es ist auf Flickr in voller Auflösung verfügbar.

Informationen zum Foto

Aufgenommen am 31.05.2014 mit der Kamera NIKON D90 und diesen Einstellungen: f8.0 - 1/500 - 145.0 mm (217 mm) - ISO200