Glühbirnen
Glühbirnen

Das Bild „Glühbirnen“ von Marco Verch kann unter Creative Commons Lizenz genutzt werden. Es ist auf Flickr in voller Auflösung verfügbar.

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Aufgenommen am 10.10.2015 mit der Kamera NIKON D3100 und diesen Einstellungen: f4.5 - 1/80 - 21.0 mm (31 mm) - ISO400

Über Glühbirnen von Dendera

Glühbirnen von Dendera (auch Reliefs von Dendera, selten Glühlampen von Dendera) ist die populäre Bezeichnung für Darstellungen von ungewöhnlichen Gegenständen auf einigen Reliefs im Hathortempel von Dendera. Der Tempel wurde im Mittleren Reich gegründet, das heute sichtbare Tempelhaus stammt aber aus der ptolemäischen Epoche, in der die Künstler zunehmend von den Formalismen aus der Zeit des mittleren Reiches abwichen; es entstanden zahlreiche für sich einzigartige Darstellungen. Die Reliefs werden von Ägyptologen in die Regierungszeit von König (Pharao) Ptolemaios XII. Neos Dionysos (um 30 v. Chr.) datiert. Protowissenschaftlichen Autoren wie Peter Krassa, Reinhard Habeck, Erdoğan Ercivan oder Erich von Däniken zufolge stellen die abgebildeten Objekte frühe, ägyptische Glühlampen dar. Die Reliefs werden von religiösen Texten begleitet, deren Hieroglyphendarstellungen und Schreibungen angeblich nicht den herkömmlichen entsprechen. Die Reliefs sollen gemäß der Prä-Astronautik beweisen, dass damals Technologien bekannt waren und genutzt wurden, die denen von heute entwicklungstechnisch nahekommen. Außerdem sollen in den Darstellungen und Texten Hinweise versteckt sein, wonach die ägyptischen Götter als Außerirdische die Ägypter besucht und ihnen den Umgang mit hochentwickelter Waffentechnologie beigebracht hätten. Der Ägyptologie zufolge zeigen die Dendera-Reliefs den allmorgendlichen Aufgang der Sonne in allegorischer Form, wie sie etwa seit dem Neuen Reich traditionell überliefert ist. Die begleitenden Texte enthalten Sprüche und Phrasen, welche die rein religiös-kultischen Aussagen der Bilder untermauern. Die Wandbilder zeigen demnach den ägyptischen Gott Harsomtus in Gestalt einer Schlange am Morgenhimmel, der aus der Unterwelt in Form des Mutterleibs der Himmelsgöttin Nut emporsteigt. Harsomtus und Unterwelt treten gemeinsam aus einer sich öffnenden Lotosblüte hervor. Begleitet wird Harsomtus von verschiedenen Luftgottheiten, beschützt wird er von Upu in Gestalt eines messerbewehrten, aufrecht stehenden Pavians. Die vermeintlich unkonventionellen Hieroglyphen wurden 1991 von Wolfgang Waitkus übersetzt und die einzelnen Bildkomponenten der Reliefdarstellungen ihren Funktionen und Götterfiguren zugeordnet.

Textauszug aus Wikipedia / Creative Commons Attribution/Share Alike)