Flip Flops im Sand
Flip Flops im Sand

Das Bild „Flip Flops im Sand“ von Marco Verch kann unter Creative Commons Lizenz genutzt werden. Es ist auf Flickr in voller Auflösung verfügbar.

Informationen zum Foto

Aufgenommen am 23.04.2011 mit der Kamera NIKON D90 und diesen Einstellungen: f10.0 - 1/400 - 75.0 mm (112 mm) - ISO200

Über Endlicher Automat

Ein endlicher Automat (EA, auch Zustandsmaschine, Zustandsautomat; englisch finite state machine, FSM) ist ein Modell eines Verhaltens, bestehend aus Zuständen, Zustandsübergängen und Aktionen. Ein Automat heißt endlich, wenn die Menge der Zustände, die er annehmen kann (später S genannt), endlich ist. Ein endlicher Automat ist ein Spezialfall aus der Menge der Automaten. Ein Zustand speichert die Information über die Vergangenheit, d. h. er reflektiert in gewissem Umfang die Änderungen der Eingabe seit dem Systemstart bis zum aktuellen Zeitpunkt. Ein Zustandsübergang zeigt eine Änderung des Zustandes des EA und wird durch logische Bedingungen beschrieben, die erfüllt sein müssen, um den Übergang zu ermöglichen. Eine Aktion ist die Ausgabe des EA, die in einer bestimmten Situation erfolgt. Es gibt vier Typen von Aktionen: Eingangsaktion Ausgabe wird beim Eintreten in einen Zustand generiert Ausgangsaktion Ausgabe wird beim Verlassen eines Zustandes generiert Eingabeaktion Ausgabe wird abhängig vom aktuellen Zustand und der Eingabe generiert Übergangsaktion Ausgabe wird abhängig von einem Zustandsübergang generiert Ein EA kann als Zustandsübergangsdiagramm wie in Abbildung 1 dargestellt werden. Zusätzlich werden mehrere Typen von Übergangstabellen (bzw. Zustandsübergangstabellen) benutzt. Die folgende Tabelle zeigt eine sehr verbreitete Form von Übergangstabellen: Die Kombination aus dem aktuellen Zustand (B) und Eingabe (Y) führt zum nächsten Zustand (C). Die komplette Information über die möglichen Aktionen wird mit Hilfe von Fußnoten angegeben. Eine Definition des EA, die auch die volle Ausgabeinformation beinhaltet, ist mit Zustandstabellen möglich, die für jeden Zustand einzeln definiert werden (siehe auch virtueller EA). Die Definition des EA wurde ursprünglich in der Automatentheorie eingeführt und später in der Computertechnik übernommen. Zustandsmaschinen werden hauptsächlich in der Entwicklung digitaler Schaltungen, Modellierung des Applikationsverhaltens (Steuerungen), generell in der Softwaretechnik sowie Wort- und Spracherkennung benutzt.

Textauszug aus Wikipedia / Creative Commons Attribution/Share Alike)

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