Zutaten
- 800 g Hähnchenteile (z. B. Schenkel und Oberschenkel, mit Knochen)
- 400 g Basmatireis
- 1 Päckchen Safranfäden (ca. 0,1 g), in 4 EL warmer Milch eingeweicht
- 3 mittelgroße Zwiebeln, in feine Ringe geschnitten
- 150 ml neutrales Pflanzenöl (zum Frittieren der Zwiebeln)
- 150 g Vollmilchjoghurt
- 3 Knoblauchzehen, fein gerieben
- 1 Stück frischer Ingwer (ca. 3 cm), fein gerieben
- 2 EL Ghee oder Butter
- 1 TL Kurkuma
- 1 TL Garam Masala
- 1 TL Korianderpulver
- 1 TL Kreuzkümmelpulver
- ½ TL Chilipulver (nach Geschmack)
- 1 TL Salz (plus mehr nach Bedarf)
- 4 Kardamomkapseln
- 4 Nelken
- 1 Zimtstange
- 2 Lorbeerblätter
- 1 Handvoll frischer Koriander, grob gehackt
- 1 Handvoll frische Minze, grob gehackt
- 2 EL Zitronensaft
- Für die Raita:
- 400 g Naturjoghurt (griechisch oder cremig)
- ½ Gurke, fein gerieben oder gewürfelt
- 1 kleine Knoblauchzehe, fein gerieben
- 2 EL frischer Koriander oder Minze, gehackt
- ½ TL Kreuzkümmel, geröstet und gemahlen
- Salz nach Geschmack
- Gurken- und Zitronenscheiben zum Servieren
Zubereitung
- Hähnchen marinieren: Hähnchenstücke mit Joghurt, Knoblauch, Ingwer, Kurkuma, Garam Masala, Korianderpulver, Kreuzkümmelpulver, Chilipulver, Zitronensaft und 1 TL Salz gründlich vermengen. Abgedeckt mindestens 2 Stunden, idealerweise über Nacht im Kühlschrank marinieren.
- Zwiebeln rösten: Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen und die Zwiebelringe bei mittlerer bis hoher Hitze unter gelegentlichem Rühren goldbraun und knusprig frittieren (ca. 15–20 Minuten). Auf Küchenpapier abtropfen lassen und leicht salzen. Einen Teil davon unter die Marinade mischen.
- Reis vorbereitung: Basmatireis mehrmals waschen, bis das Wasser klar bleibt, dann 30 Minuten in kaltem Wasser einweichen. In reichlich Salzwasser mit Kardamom, Nelken, Zimt und Lorbeer aufkochen und ca. 6 Minuten kochen, bis der Reis zu 70 % gar ist (er soll noch Biss haben). Abgießen und Gewürze entfernen.
- Hähnchen anbraten: In einem großen Topf (mit schwerem Boden) 2 EL Ghee erhitzen. Das marinierte Hähnchen hineingeben und bei mittlerer Hitze von allen Seiten ca. 8–10 Minuten anbraten, bis es leicht Farbe bekommt. Hitze reduzieren, die Hälfte der Koriander- und Minzblätter darüber geben.
- Schichten aufbauen (Dum): Den vorgegarten Reis gleichmäßig über das Hähnchen im Topf schichten. Die eingeweichten Safranfäden mit der Milch gleichmäßig über den Reis träufeln. Restliche gebratene Zwiebeln, Koriander und Minze darüber verteilen. Mit den restlichen 2 EL Ghee beträufeln.
- Biryani dämpfen: Deckel fest schließen (zum Abdichten ggf. Alufolie zwischen Topf und Deckel klemmen). Bei hoher Hitze 5 Minuten erhitzen, dann auf kleinste Stufe reduzieren und das Biryani 25–30 Minuten dämpfen (Dum-Methode), bis das Hähnchen vollständig durchgegart ist.
- Raita zubereiten: Während das Biryani gart, Joghurt cremig rühren. Gurke, Knoblauch, Kräuter und Kreuzkümmel untermischen. Mit Salz abschmecken und bis zum Servieren kalt stellen.
- Anrichten: Biryani vorsichtig mit einem großen Löffel von unten nach oben durchmischen, sodass die schönen gelb-weißen Reisschichten sichtbar bleiben. Auf Tellern anrichten, mit Gurken- und Zitronenscheiben garnieren und die Raita separat dazu reichen.
Nährwerte pro Portion
ca. 720 kcal · 48 g Eiweiß · 28 g Fett · 68 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten (plus 2 Stunden Marinierzeit) · Schwierigkeit: mittel
Tipp: Das Geheimnis eines authentischen Biryani liegt in der Dum-Methode – das langsame Dämpfen bei niedrigster Hitze lässt alle Aromen ineinanderziehen. Für ein noch intensiveres Ergebnis den Topfdeckel mit etwas Teig (aus Mehl und Wasser) abdichten. Reste schmecken am nächsten Tag aufgewärmt oft noch besser!