Zutaten
- 4 mittelgroße Kohlrabi (ca. 1 kg), geschält und in Stifte geschnitten
- 30 g Butter
- 1 Schalotte, fein gewürfelt
- 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
- 2 EL Mehl (Type 405)
- 300 ml Gemüsebrühe
- 200 ml Schlagsahne
- 150 g Ricotta
- 1 TL Zitronensaft
- Salz und frisch gemahlener weißer Pfeffer
- 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
- ½ Bund frischer Dill, grob gehackt
- ½ Bund frische Minze, Blätter abgezupft
- 2 EL frische Petersilie, fein gehackt
Zubereitung
- Den geschälten Kohlrabi in gleichmäßige Stifte (ca. 5–6 cm lang, 1 cm dick) schneiden. In reichlich leicht gesalzenem Wasser ca. 8–10 Minuten bissfest garen, abgießen und beiseitestellen. Das Kochwasser aufbewahren.
- Butter in einem weiten Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Schalottenwürfel darin ca. 3 Minuten glasig anschwitzen, dann Knoblauch dazugeben und 1 weitere Minute mitdünsten.
- Das Mehl darüberstäuben und unter Rühren 1–2 Minuten hell anschwitzen, ohne dass es Farbe annimmt.
- Mit der Gemüsebrühe ablöschen und dabei kräftig mit einem Schneebesen rühren, damit keine Klumpen entstehen. Die Sahne dazugießen und die Sauce unter gelegentlichem Rühren ca. 5 Minuten bei niedriger Hitze sanft köcheln lassen, bis sie leicht eindickt.
- Ricotta in die Sauce einrühren und bei Bedarf mit etwas Kochwasser des Kohlrabis auf die gewünschte Konsistenz verdünnen. Mit Zitronensaft, Salz, weißem Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
- Die gegarten Kohlrabistifte vorsichtig in die Sauce geben und bei schwacher Hitze ca. 3 Minuten erwärmen, damit sie den Geschmack aufnehmen.
- Kurz vor dem Servieren Dill und Petersilie unterrühren. Das Gericht auf vier vorgewärmte Teller verteilen, mit frischen Minzblättern garnieren und mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.
Nährwerte pro Portion
ca. 285 kcal · 9 g Eiweiß · 20 g Fett · 16 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten · Schwierigkeit: einfach
Tipp: Als Beilage passen gedämpfte neue Kartoffeln oder ein Stück frisches Baguette hervorragend dazu, um die cremige Sauce aufzutunken. Wer es etwas leichter mag, kann die Sahne durch einen milden Naturjoghurt ersetzen – diesen erst ganz am Ende einrühren und nicht mehr aufkochen, damit er nicht ausflockt.