Zutaten
- 24 frische Austern (à ca. 80 g)
- 100 g Gruyère, fein gerieben
- 50 g Parmesan, fein gerieben
- 80 g Butter
- 2 Schalotten, fein gehackt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 100 ml Weißwein (trocken)
- 100 ml Sahne (35 % Fett)
- 2 EL frische Schnittlauchröllchen
- 2 Zweige frischer Thymian
- 1 TL Dijon-Senf
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 1 Prise Cayennepfeffer
- Grobes Meersalz (zum Betten der Austernschalen)
Zubereitung
- Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze (Grillfunktion am Ende) vorheizen. Eine große Auflaufform mit grobem Meersalz befüllen – die Austernschalen sollen darin stabil liegen können.
- Die Austern mit einem Austernmesser vorsichtig öffnen: Schale an der Gelenkstelle einsetzen, hebeln und den Deckel abnehmen. Den Austernfleischmuskel vom Deckel lösen und das Fleisch in der tiefen Schale lassen. Den Austernwasser (Jus) aufbewahren.
- Die Austernschalen in das Meersalz-Bett in der Auflaufform setzen, damit sie nicht kippen.
- Butter in einer Sauteuse bei mittlerer Hitze schmelzen. Schalotten und Knoblauch darin 3–4 Minuten glasig anschwitzen.
- Mit Weißwein ablöschen und auf die Hälfte einkochen lassen (ca. 3 Minuten). Sahne und den aufgefangenen Austernwasser zugeben und weitere 3–4 Minuten köcheln, bis die Sauce leicht sämig ist.
- Dijon-Senf, Thymianblättchen, die Hälfte des Schnittlauchs sowie Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer einrühren. Vom Herd nehmen.
- Jeweils 1 TL Sauce auf jede Auster geben. Dann großzügig mit der Mischung aus Gruyère und Parmesan bestreuen.
- Die Auflaufform auf der mittleren Schiene in den Ofen schieben und ca. 8–10 Minuten backen, bis der Käse goldbraun und sprudelnd ist. In den letzten 2 Minuten auf Grillfunktion schalten, um eine schöne Kruste zu erhalten.
- Die gratinierten Austern sofort aus dem Ofen nehmen, mit dem restlichen frischen Schnittlauch garnieren und heiß servieren.
Nährwerte pro Portion
ca. 380 kcal · 22 g Eiweiß · 28 g Fett · 6 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten · Schwierigkeit: mittel
Tipp: Die Austern sollten so frisch wie möglich sein – am besten am selben Tag beim Fischhändler kaufen. Wer keinen Gruyère zur Hand hat, kann auch Comté oder Emmentaler verwenden. Dazu passt hervorragend ein gekühlter Champagner oder ein trockener Muscadet.