Zutaten
- 500 g Rote Bete (frisch, geschält und in Streifen geschnitten)
- 300 g Weißkohl (fein geschnitten)
- 2 mittelgroße Kartoffeln (geschält, gewürfelt)
- 2 Karotten (geschält, geraspelt)
- 1 Zwiebel (fein gewürfelt)
- 2 Knoblauchzehen (gepresst)
- 200 g Kielbasa oder Räucherwurst (in Scheiben)
- 1 EL Tomatenmark
- 2 EL Weißweinessig
- 1 TL Zucker
- 1,5 L Rinderbrühe
- 2 EL Sonnenblumenöl
- Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- 4 EL Sauerrahm (zum Servieren)
- 1 Bund frischer Dill (grob gehackt)
- Einige Zweige frische Petersilie (zum Garnieren)
Zubereitung
- Das Sonnenblumenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebel darin 3–4 Minuten glasig dünsten, dann den Knoblauch hinzufügen und weitere 1 Minute anschwitzen.
- Die Räucherwurstscheiben hinzugeben und kurz mit anbraten, bis sie leicht Farbe annehmen.
- Karotten und Rote Bete in den Topf geben, das Tomatenmark unterrühren und alles 5 Minuten bei mittlerer Hitze anschwitzen.
- Mit der Rinderbrühe ablöschen und zum Kochen bringen. Weißkohl und Kartoffelwürfel hinzufügen.
- Den Essig und den Zucker einrühren – das sorgt für die typische süß-saure Note und erhält die leuchtend rote Farbe der Roten Bete.
- Die Hitze reduzieren und den Borschtsch bei niedriger Hitze 30–35 Minuten köcheln lassen, bis alle Gemüse weich sind.
- Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den frischen Dill unterrühren und den Topf vom Herd nehmen.
- Den Borschtsch in tiefe Teller schöpfen, je einen großzügigen Klecks Sauerrahm in die Mitte geben und mit Petersilie sowie etwas Dill garnieren. Sofort servieren.
Nährwerte pro Portion
ca. 380 kcal · 18 g Eiweiß · 20 g Fett · 32 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten · Schwierigkeit: einfach
Tipp: Borschtsch schmeckt am nächsten Tag noch besser, da die Aromen über Nacht durchziehen. Einfach im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Servieren sanft erwärmen. Wer es vegetarisch möchte, lässt die Wurst weg und verwendet Gemüsebrühe – der Geschmack bleibt trotzdem intensiv und aromatisch.