Zutaten
- 1,2 kg mehligkochende Kartoffeln
- 150 g Kartoffelmehl (Stärke)
- 2 Eier (Größe M)
- 1 TL Salz
- 1 Prise Muskatnuss, frisch gerieben
- 4 Scheiben Toastbrot (für die Croutons im Inneren)
- 2 EL Butter
- Für Omas Soße:
- 500 ml Rinderbrühe
- 200 ml Rotwein
- 1 mittelgroße Zwiebel
- 2 EL Butter
- 2 EL Mehl
- 1 EL Tomatenmark
- 1 TL Worcestershiresauce
- Salz, Pfeffer und frische Petersilie zum Garnieren
Zubereitung
- Kartoffeln am Vortag oder mindestens 2 Stunden vorher in der Schale kochen, pellen und vollständig abkühlen lassen. Anschließend durch eine Kartoffelpresse drücken.
- Toastbrot in kleine Würfel (ca. 1 cm) schneiden und in 2 EL Butter in einer Pfanne goldbraun rösten. Beiseite stellen.
- Die gepressten Kartoffeln mit Kartoffelmehl, Eiern, Salz und Muskatnuss zu einem glatten, formbaren Teig verkneten. Falls der Teig zu klebrig ist, etwas mehr Kartoffelmehl zugeben.
- Aus dem Teig mit angefeuchteten Händen 8 gleichmäßige Knödel formen. In die Mitte jedes Knödels 2–3 Croutons drücken und gut verschließen.
- Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen, dann auf mittlere Hitze reduzieren. Die Knödel ins siedende (nicht mehr kochende) Wasser geben und ca. 20 Minuten gar ziehen lassen, bis sie an die Oberfläche steigen.
- Für Omas Soße die Zwiebel fein würfeln und in 2 EL Butter glasig dünsten. Tomatenmark zugeben und kurz mitrösten. Mit Mehl bestäuben, gut verrühren und mit Rotwein ablöschen.
- Rinderbrühe nach und nach einrühren und die Soße unter Rühren aufkochen lassen. Worcestershiresauce hinzugeben und bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten einköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Die fertigen Knödel mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser heben, auf Teller verteilen, großzügig mit der Soße übergießen und mit frischer Petersilie garnieren.
Nährwerte pro Portion
ca. 520 kcal · 12 g Eiweiß · 14 g Fett · 82 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten (+ 2 Stunden Abkühlzeit für Kartoffeln) · Schwierigkeit: mittel
Tipp: Damit die Knödel nicht auseinanderfallen, unbedingt mehligkochende Kartoffeln verwenden und das Wasser beim Garen nur sieden, nicht sprudelnd kochen lassen. Die Kartoffeln am Vortag kochen und über Nacht im Kühlschrank lagern – das macht den Teig noch stabiler und formfreudiger.