Zutaten
- 400 g Spaghetti
- 500 g frisches Rindertatar (Hackfleisch, roh)
- 200 g Ajvar (mild oder scharf, nach Geschmack)
- 1 mittelgroße Zwiebel, fein gewürfelt
- 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 2 EL Olivenöl
- 1 TL Paprikapulver (geräuchert)
- ½ TL Kreuzkümmel
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 1 Schuss trockener Rotwein (ca. 80 ml)
- 200 ml passierte Tomaten
- Frischer Thymian zum Garnieren
- Frisch geriebener Parmesan zum Servieren (optional)
Zubereitung
- Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Die Spaghetti nach Packungsanweisung al dente kochen (ca. 9–11 Minuten), dann abgießen und etwas Kochwasser auffangen.
- In einer großen Pfanne das Olivenöl bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebelwürfel darin 3–4 Minuten glasig anschwitzen, dann den Knoblauch hinzufügen und weitere 1–2 Minuten mitdünsten.
- Das Rindertatar in die Pfanne geben und bei hoher Hitze unter ständigem Rühren krümelig anbraten, bis es gleichmäßig gebräunt ist (ca. 5–6 Minuten).
- Mit Paprikapulver und Kreuzkümmel würzen, kurz mitrösten, dann mit dem Rotwein ablöschen und diesen vollständig einkochen lassen.
- Die passierten Tomaten und den Ajvar einrühren. Alles bei mittlerer Hitze ca. 8–10 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce leicht eingedickt ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Die abgetropften Spaghetti direkt in die Pfanne zur Sauce geben und alles gut vermengen. Bei Bedarf etwas Pastakochwasser hinzufügen, damit die Sauce geschmeidig bleibt.
- Die Spaghetti mit einem Küchengreifer auf tiefen weißen Teller aufdrehen, großzügig mit der Tatar-Ajvar-Sauce belegen und mit frischen Thymianzweigen garnieren. Nach Wunsch mit Parmesan bestreuen und sofort servieren.
Nährwerte pro Portion
ca. 680 kcal · 38 g Eiweiß · 22 g Fett · 78 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten · Schwierigkeit: einfach
Tipp: Wer es besonders aromatisch mag, lässt die Sauce nach dem Ablöschen mit einem Lorbeerblatt und einem Zweig frischem Thymian mitköcheln und entfernt beides vor dem Servieren. Scharfer Ajvar verleiht dem Gericht eine angenehme Würze – für Kinder einfach die milde Variante verwenden.