Zutaten
- 1 Rolle Blätterteig (ca. 275 g, rechteckig, aus dem Kühlregal)
- 200 g Ziegenkäse-Taler (Chèvre, 4 Scheiben à 50 g)
- 2 rote Zwiebeln, in feine Ringe geschnitten
- 1 Eigelb (zum Bestreichen)
- 2 EL Honig
- 60 g Walnusskerne
- 4–5 Zweige frischer Thymian
- Für das Rhabarber-Chutney:
- 300 g Rhabarber, in ca. 1 cm große Stücke geschnitten
- 1 rote Zwiebel, fein gewürfelt
- 80 g brauner Zucker
- 3 EL Apfelessig
- 1 TL frisch geriebener Ingwer
- ½ TL Salz
- 1 Prise Chiliflocken
- 1 EL Olivenöl
Zubereitung
- Rhabarber-Chutney zubereiten: Olivenöl in einem kleinen Topf erhitzen, die gewürfelte Zwiebel darin bei mittlerer Hitze ca. 3 Minuten glasig andünsten. Rhabarber, braunen Zucker, Apfelessig, Ingwer, Salz und Chiliflocken hinzufügen. Alles bei niedriger Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Masse eindickt. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
- Ofen vorheizen: Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
- Blätterteig vorbereiten: Den Blätterteig ausrollen und in 4 gleichmäßige Rechtecke (ca. 10 × 12 cm) schneiden. Mit einem Messer einen ca. 1 cm breiten Rand einritzen (nicht durchschneiden). Den Rand mit Eigelb bestreichen.
- Tartes belegen: Jeweils 1–2 EL Rhabarber-Chutney mittig auf jeden Teigfladen geben (innerhalb des eingeritzten Randes). Rote Zwiebelringe darauf verteilen.
- Backen: Die Tartes auf dem vorbereiteten Blech ca. 15 Minuten vorbacken, bis der Teig goldgelb aufgegangen ist.
- Ziegenkäse auflegen: Je einen Ziegenkäse-Taler mittig auf jede Tarte setzen. Mit etwas Honig beträufeln. Weitere 8–10 Minuten backen, bis der Käse leicht gebräunt und weich ist.
- Fertigstellen: Die Tartes aus dem Ofen nehmen, mit den restlichen Walnusskernen und frischen Thymianblättern garnieren. Nochmals leicht mit Honig beträufeln und sofort servieren.
Nährwerte pro Portion
ca. 610 kcal · 18 g Eiweiß · 38 g Fett · 48 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 50 Minuten · Schwierigkeit: einfach
Tipp: Das Rhabarber-Chutney lässt sich hervorragend 2–3 Tage im Voraus zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren – so wird die Zubereitung der Tartes noch schneller. Wer es etwas herzhafter mag, kann zusätzlich einige Scheiben Parmaschinken zwischen Chutney und Zwiebeln legen.