Zutaten
- 800 g Rindfleisch (Schulter oder Wade), in 3–4 cm große Würfel geschnitten
- 3 mittelgroße Zwiebeln, fein gewürfelt
- 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 3 EL Pflanzenöl oder Schmalz
- 3 EL edelsüßes Paprikapulver
- 1 TL geräuchertes Paprikapulver
- 1 EL Tomatenmark
- 200 ml Rotwein (trocken)
- 400 ml Rinderfond
- 1 Lorbeerblatt
- 1 TL Kümmel, gemahlen
- Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- 400 g Bandnudeln oder Eiernudeln
- 150 g Sauerrahm
- ½ Bund frische Petersilie, gehackt
Zubereitung
- Das Fleisch trocken tupfen, mit Salz und Pfeffer würzen. Das Öl in einem großen Schmortopf bei hoher Hitze erhitzen und das Fleisch portionsweise von allen Seiten kräftig anbraten. Herausnehmen und beiseitelegen.
- Die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren. Die Zwiebeln im selben Topf glasig andünsten (ca. 8–10 Minuten), bis sie leicht goldbraun sind. Den Knoblauch hinzufügen und 1 Minute mitdünsten.
- Den Topf vom Herd nehmen, das Paprikapulver (edelsüß und geräuchert) sowie das Tomatenmark einrühren und kurz rösten. Sofort mit dem Rotwein ablöschen und gut umrühren, damit sich die Röstaromen lösen.
- Das angebratene Fleisch zurück in den Topf geben. Den Rinderfond angießen, Lorbeerblatt und Kümmel hinzufügen. Alles einmal aufkochen lassen, dann die Hitze auf niedrige Stufe reduzieren.
- Das Gulasch zugedeckt bei niedriger Hitze ca. 1,5–2 Stunden schmoren lassen, bis das Fleisch zart ist und die Sauce sämig eingedickt hat. Gelegentlich umrühren und bei Bedarf etwas Wasser oder Fond nachgießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Gegen Ende der Garzeit die Nudeln nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser al dente kochen und abgießen.
- Das Lorbeerblatt aus dem Gulasch entfernen. Die Nudeln auf vier Teller verteilen, das Gulasch darüber anrichten, je einen Klecks Sauerrahm obenauf setzen und mit frisch gehackter Petersilie bestreuen.
Nährwerte pro Portion
ca. 720 kcal · 52 g Eiweiß · 28 g Fett · 58 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 130 Minuten · Schwierigkeit: einfach
Tipp: Gulasch schmeckt am nächsten Tag noch besser, da die Aromen über Nacht im Kühlschrank vollständig einziehen können. Einfach sanft aufwärmen und frisch gekochte Nudeln dazu servieren.