Zutaten
- 150 g frischer Bärlauch, gewaschen und trocken getupft
- 250 g Topfen (Quark), gut abgetropft
- 2 Eier (M)
- 80 g Semmelbrösel
- 40 g Parmesan, fein gerieben
- 30 g Weizenmehl (Type 405), plus etwas zum Formen
- ½ TL Salz
- ¼ TL frisch geriebene Muskatnuss
- 1 Prise weißer Pfeffer
- 1,2 Liter klare Rinder- oder Hühnerbouillon (hausgemacht oder hochwertig aus dem Handel)
- Einige frische Bärlauchblätter und Kräuterzweige zum Garnieren
Zubereitung
- Den Bärlauch in feine Streifen schneiden, dann grob hacken. Einige schöne Blätter für die Garnitur beiseitelegen.
- Topfen, Eier, Parmesan, Semmelbrösel und Mehl in einer Schüssel gut miteinander vermengen. Den gehackten Bärlauch unterheben und mit Salz, Muskat und weißem Pfeffer würzen.
- Den Teig abdecken und mindestens 20 Minuten im Kühlschrank rasten lassen, damit er fester wird und sich leichter formen lässt.
- Einen großen Topf mit leicht gesalzenem Wasser zum Sieden bringen (nicht stark kochen). Mit leicht bemehlten Händen aus dem Teig kleine Nockerl (etwa walnussgroß) formen und auf ein bemehltes Brett legen.
- Die Nockerl portionsweise ins siedende Wasser geben und bei niedriger Hitze ca. 8–10 Minuten gar ziehen lassen, bis sie an die Oberfläche steigen und noch weitere 2 Minuten schwimmen.
- Parallel dazu die Bouillon erhitzen und kräftig abschmecken. Sie sollte klar und goldgelb glänzen.
- Die fertigen Nockerl mit einem Schaumlöffel vorsichtig herausheben, kurz abtropfen lassen und in tief vorgewärmte Suppenteller verteilen.
- Die heiße, goldene Bouillon angießen und die Teller mit frischen Bärlauchblättern und Kräuterzweigen ansprechend garnieren. Sofort servieren.
Nährwerte pro Portion
ca. 280 kcal · 18 g Eiweiß · 10 g Fett · 26 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 50 Minuten (inkl. Ruhezeit) · Schwierigkeit: einfach
Tipp: Bärlauch hat eine sehr kurze Saison von März bis Mai – wer möchte, kann den Bärlauch blanchieren, pürieren und einfrieren, um die Nockerl auch außerhalb der Saison zuzubereiten. Eine selbst gekochte Bouillon aus Suppenknochen, Wurzelgemüse und Gewürzen verleiht dem Gericht besondere Tiefe und macht es zum absoluten Highlight.