Zutaten
- 300 g Risotto-Reis (z. B. Arborio oder Carnaroli)
- 150 g frischer Bärlauch, grob gehackt
- 1 l Gemüsebrühe, warm
- 1 mittelgroße Zwiebel, fein gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 150 ml trockener Weißwein
- 80 g Parmesan, frisch gerieben
- 50 g Butter
- 3 EL Olivenöl
- 100 ml Sahne
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 2 EL Kürbiskerne, leicht geröstet
- 1 EL Pinienkerne
- 8–12 Bärlauchblätter zum Anrichten
- 4–8 Löwenzahn- oder Gänseblümchenblüten zur Dekoration
Zubereitung
- Die Gemüsebrühe in einem kleinen Topf erhitzen und warm halten. Den Bärlauch waschen, trocken schütteln und grob hacken. Etwa die Hälfte des Bärlauchs mit 2 EL Olivenöl und einer Prise Salz im Mixer zu einer glatten Paste pürieren und beiseitestellen.
- In einem großen, schweren Topf das restliche Olivenöl und 20 g Butter bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten, etwa 3–4 Minuten.
- Den Risotto-Reis hinzugeben und unter ständigem Rühren 2 Minuten anschwitzen, bis die Körner leicht glasig erscheinen.
- Mit dem Weißwein ablöschen und unter Rühren vollständig einkochen lassen.
- Nun schöpfkellenweise die warme Gemüsebrühe zum Reis geben. Dabei stets warten, bis die Flüssigkeit fast vollständig aufgesogen wurde, bevor die nächste Kelle hinzukommt. Diesen Vorgang ca. 18–20 Minuten fortführen, bis der Reis cremig und al dente ist.
- In der letzten Minute des Garens den restlichen gehackten Bärlauch sowie die Bärlauchpaste unterrühren.
- Den Topf vom Herd nehmen. Sahne, restliche Butter und Parmesan unterrühren (Mantecatura). Mit Salz und Pfeffer abschmecken und 2 Minuten ruhen lassen.
- Das Risotto mit einem Servierring oder Löffel auf vorgewärmten Tellern anrichten. Mit frischen Bärlauchblättern, gerösteten Kürbiskernen, Pinienkernen und den Blüten dekorieren. Sofort servieren.
Nährwerte pro Portion
ca. 580 kcal · 16 g Eiweiß · 28 g Fett · 62 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten · Schwierigkeit: mittel
Tipp: Bärlauch hat eine kurze Saison von März bis Mai – wer ihn selbst sammelt, sollte ihn sorgfältig vom giftigen Maiglöckchen unterscheiden (Bärlauchblätter riechen beim Zerreiben intensiv nach Knoblauch). Für eine vegane Variante einfach Butter durch Margarine, Parmesan durch Hefeflocken und Sahne durch Hafersahne ersetzen.