Zutaten
- 300 g Mehl (Type 405)
- 3 Eier (Größe M)
- 150 ml Milch
- 1 TL Salz
- 100 g frischer Bärlauch, gewaschen und trocken getupft
- 2 EL Butter
- 80 g gehobelte Mandeln
- 100 ml Sahne
- 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
- Salz, Pfeffer und Muskatnuss nach Geschmack
- 50 g Parmesan, frisch gerieben
- 1 EL Olivenöl
Zubereitung
- Den Bärlauch grob hacken und die Hälfte davon mit dem Stabmixer oder in einer Küchenmaschine fein pürieren. Die andere Hälfte in feine Streifen schneiden und beiseitelegen.
- Mehl, Eier, Milch, Salz und das Bärlauchpüree in einer Schüssel zu einem glatten, zähflüssigen Teig verrühren. Der Teig sollte Blasen werfen, wenn man ihn kräftig schlägt. Mindestens 15 Minuten quellen lassen.
- Einen großen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Den Spätzleteig portionsweise durch ein Spätzlesieb oder -hobel direkt ins kochende Wasser streichen. Sobald die Spätzle an die Oberfläche steigen (nach ca. 2 Minuten), mit einer Schaumkelle abschöpfen und in kaltem Wasser kurz abschrecken. Gut abtropfen lassen.
- Die gehobelten Mandeln in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze goldbraun rösten, dabei ständig rühren. Aus der Pfanne nehmen und beiseitelegen.
- In derselben Pfanne Butter und Olivenöl erhitzen. Den gehackten Knoblauch darin 1 Minute anschwitzen. Die gekochten Spätzle dazugeben und bei mittlerer bis hoher Hitze 3–4 Minuten goldbraun anbraten.
- Die Sahne angießen, die Bärlauchstreifen unterrühren und alles 2 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce leicht eingedickt ist. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
- Die Spätzle auf vorgewärmten Tellern anrichten, mit dem frisch geriebenen Parmesan bestreuen und großzügig mit den gerösteten Mandelblättchen toppen. Sofort servieren.
Nährwerte pro Portion
ca. 610 kcal · 22 g Eiweiß · 28 g Fett · 68 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten · Schwierigkeit: mittel
Tipp: Frischer Bärlauch hat von März bis Mai Saison – außerhalb dieser Zeit kann er durch 2 EL Bärlauchpesto aus dem Glas ersetzt werden. Die Spätzle lassen sich gut vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren; einfach vor dem Servieren in der Butter erneut anbraten.