Zutaten
- 150 g frischer Bärlauch, gewaschen und grob gehackt
- 600 g mehligkochende Kartoffeln, geschält und gewürfelt
- 1 mittelgroße Zwiebel, fein gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 L Gemüsebrühe
- 150 ml Sahne (zum Einrühren + zum Garnieren)
- 2 EL Butter
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 1 Prise Muskatnuss
- 1 TL Zitronensaft
- Für die Croutons:
- 4 Scheiben Weißbrot oder Baguette, in Würfel geschnitten
- 2 EL Olivenöl
- 1 Prise Salz und Knoblauchpulver
Zubereitung
- Croutons vorbereiten: Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Brotwürfel mit Olivenöl, einer Prise Salz und Knoblauchpulver vermengen und auf einem Backblech verteilen. Im Ofen 10–12 Minuten goldbraun rösten, dabei einmal wenden. Beiseitestellen.
- Gemüse anschwitzen: Butter in einem großen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten (ca. 3–4 Minuten), ohne dass sie Farbe annehmen.
- Kartoffeln garen: Die gewürfelten Kartoffeln zu den Zwiebeln geben, kurz mitdünsten und anschließend mit der Gemüsebrühe ablöschen. Alles aufkochen und bei mittlerer Hitze ca. 15–18 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.
- Bärlauch hinzufügen: Den Topf vom Herd nehmen und den gehackten Bärlauch einrühren. Den Bärlauch nur kurz in der heißen Suppe ziehen lassen (ca. 1 Minute), damit die grüne Farbe und die Aromen erhalten bleiben.
- Suppe pürieren: Die Suppe mit einem Stabmixer oder in einem Standmixer fein und cremig pürieren. Die Sahne einrühren und die Suppe bei niedriger Hitze nochmals kurz erwärmen (nicht kochen). Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Zitronensaft abschmecken.
- Anrichten: Die Suppe in tiefe Teller oder Schalen schöpfen. Mit einem Schuss Sahne dekorativ einrühren, die Croutons obenauf geben und nach Belieben mit einem frischen Bärlauchblatt garnieren. Sofort servieren.
Nährwerte pro Portion
ca. 380 kcal · 8 g Eiweiß · 22 g Fett · 38 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten · Schwierigkeit: einfach
Tipp: Bärlauch hat eine kurze Saison von März bis Mai – wer ihn selbst sammelt, sollte ihn sorgfältig von giftigen Doppelgängern wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlose unterscheiden. Am sichersten ist der Kauf auf dem Wochenmarkt oder im Supermarkt. Die Suppe lässt sich auch wunderbar einfrieren, am besten jedoch ohne die Sahne und Croutons, die man erst beim Aufwärmen frisch hinzufügt.