Zutaten
- 500 g getrocknete gelbe Schälerbsen
- 400 g Jagdwurst oder Fleischwurst, in Scheiben geschnitten
- 150 g geräucherter Speck (gewürfelt)
- 2 mittelgroße Kartoffeln (ca. 300 g), geschält und gewürfelt
- 2 Möhren, geschält und in Scheiben geschnitten
- 1 Stange Lauch, in Ringe geschnitten
- 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1,5 l Fleischbrühe (oder Wasser mit 2 Brühwürfeln)
- 2 EL Schweineschmalz oder Pflanzenöl
- 1 TL getrockneter Majoran
- 1 TL Kümmel, gemahlen
- Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- 1 Bund Petersilie, grob gehackt (zum Garnieren)
Zubereitung
- Die Schälerbsen am Vortag oder mindestens 8 Stunden in reichlich kaltem Wasser einweichen. Anschließend abgießen und gut abspülen.
- Das Schmalz in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Speckwürfel darin knusprig ausbraten, dann herausnehmen und beiseitelegen.
- Zwiebel und Knoblauch im verbliebenen Fett glasig anschwitzen, etwa 3–4 Minuten.
- Die eingeweichten Erbsen, Möhren und Kartoffelwürfel dazugeben und mit der Fleischbrühe aufgießen. Alles aufkochen lassen.
- Majoran und Kümmel einrühren, Hitze reduzieren und den Eintopf bei geschlossenem Deckel ca. 45–60 Minuten köcheln lassen, bis die Erbsen weich sind. Dabei gelegentlich umrühren.
- Den Lauch hinzufügen und weitere 10 Minuten mitgaren.
- Die Wurstscheiben in einer Pfanne mit etwas Öl von beiden Seiten kurz anbraten, bis sie leicht gebräunt sind.
- Den Eintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Wunsch einen Teil der Erbsen mit einem Kartoffelstampfer leicht zerdrücken, um eine cremigere Konsistenz zu erzielen.
- Den Eintopf in tiefen Tellern oder Schüsseln anrichten, die gebratenen Wurstscheiben und den knusprigen Speck obenauf verteilen und mit frischer Petersilie garnieren.
Nährwerte pro Portion
ca. 680 kcal · 42 g Eiweiß · 28 g Fett · 62 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 90 Minuten (+ 8 Stunden Einweichzeit) · Schwierigkeit: einfach
Tipp: Der Eintopf schmeckt am nächsten Tag noch besser, da die Aromen über Nacht durchziehen. Einfach im Kühlschrank aufbewahren und beim Aufwärmen etwas Brühe oder Wasser hinzufügen, da er beim Abkühlen eindickt. Wer es rauchiger mag, kann zusätzlich eine Scheibe Räucherspeck oder ein Stück Kasseler mitkochen.