Zutaten
- 600 g Rindergulasch (z. B. aus der Schulter), in ca. 3 cm große Würfel geschnitten
- 500 g festkochende Kartoffeln, geschält und gewürfelt
- 2 große Zwiebeln, fein gehackt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 2 rote Paprikaschoten, in Würfel geschnitten
- 3 EL Tomatenmark
- 400 g stückige Tomaten (Dose)
- 1 Liter Rinderbrühe
- 3 EL edelsüßes Paprikapulver
- 1 TL geräuchertes Paprikapulver
- 1 TL Kümmel, gemahlen
- 1 TL Majoran, getrocknet
- 1 Lorbeerblatt
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 3 EL Pflanzenöl oder Schmalz
- Frische Petersilie zum Garnieren
- 4 frische Brötchen (Kaisersemmeln)
Zubereitung
- Das Fleisch trocken tupfen, mit Salz und Pfeffer würzen. In einem großen Topf das Öl bei hoher Hitze erhitzen und das Fleisch portionsweise von allen Seiten kräftig anbraten, dann herausnehmen und beiseitestellen.
- Im selben Topf die Zwiebeln bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten goldbraun andünsten. Den Knoblauch und die Paprikawürfel hinzufügen und weitere 3 Minuten mitdünsten.
- Das Tomatenmark einrühren und kurz anrösten, dann das edelsüße sowie das geräucherte Paprikapulver, den Kümmel und den Majoran hinzufügen und alles gut vermengen.
- Das angebratene Fleisch zurück in den Topf geben. Die stückigen Tomaten und die Rinderbrühe angießen, das Lorbeerblatt dazugeben und alles aufkochen lassen.
- Die Hitze reduzieren und die Suppe bei geschlossenem Deckel ca. 60 Minuten bei niedriger Hitze leise köcheln lassen, bis das Fleisch zart wird.
- Die Kartoffelwürfel hinzufügen und die Suppe weitere 20–25 Minuten ohne Deckel köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind und die Brühe leicht eingedickt ist.
- Das Lorbeerblatt entfernen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und eventuell etwas mehr Paprikapulver abschmecken.
- Die Gulaschsuppe in tiefen Tellern anrichten, mit frisch gehackter Petersilie bestreuen und mit je einem knusprigen Brötchen servieren.
Nährwerte pro Portion
ca. 620 kcal · 42 g Eiweiß · 18 g Fett · 68 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 105 Minuten · Schwierigkeit: einfach
Tipp: Die Gulaschsuppe schmeckt am nächsten Tag noch besser, da die Aromen über Nacht im Kühlschrank richtig durchziehen. Einfach schonend aufwärmen und bei Bedarf etwas Brühe nachgießen. Wer es etwas schärfer mag, kann eine kleine getrocknete Chilischote mitköcheln lassen.