Zutaten
- 1,5 kg Ochsenschwanz, in Stücke gehackt
- 3 Karotten, geschält und in grobe Stücke geschnitten
- 3 Kartoffeln, geschält und gewürfelt
- 2 Stangen Sellerie, in Stücke geschnitten
- 2 Zwiebeln, grob gehackt
- 3 Knoblauchzehen, angedrückt
- 2 EL Tomatenmark
- 250 ml Rotwein (z. B. Cabernet Sauvignon)
- 1,5 l Rinderbrühe
- 2 EL Pflanzenöl
- 2 Lorbeerblätter
- 4 Zweige frischer Thymian
- 1 TL schwarze Pfefferkörner
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- 1 Bund Schnittlauch, fein geschnitten (zum Garnieren)
Zubereitung
- Den Ochsenschwanz trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.
- Das Öl in einem großen Schmortopf bei hoher Hitze erhitzen. Die Ochsenschwanzstücke portionsweise von allen Seiten scharf anbraten, bis sie eine tiefbraune Kruste haben. Herausnehmen und beiseitelegen.
- Im selben Topf die Zwiebeln, den Knoblauch und den Sellerie bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten anschwitzen, bis sie leicht gebräunt sind.
- Tomatenmark hinzugeben und 2 Minuten unter Rühren mit anrösten, bis es dunkel wird und duftet.
- Mit dem Rotwein ablöschen und den Bratensatz vom Topfboden lösen. Den Wein ca. 3 Minuten einkochen lassen.
- Die angebratenen Ochsenschwanzstücke zurück in den Topf geben. Rinderbrühe, Lorbeerblätter, Thymian und Pfefferkörner hinzufügen. Alles aufkochen lassen.
- Die Hitze reduzieren, den Deckel aufsetzen und den Ochsenschwanz bei niedriger Hitze ca. 3 Stunden sanft schmoren lassen, bis das Fleisch sehr zart ist und sich vom Knochen löst.
- Ca. 30 Minuten vor Ende der Garzeit die Karotten und Kartoffeln hinzufügen und mitgaren, bis sie weich sind.
- Lorbeerblätter und Thymianzweige entfernen. Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Die Suppe in tiefen weißen Tellern anrichten und großzügig mit frisch geschnittenem Schnittlauch garnieren. Sofort servieren.
Nährwerte pro Portion
ca. 620 kcal · 48 g Eiweiß · 32 g Fett · 22 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 210 Minuten (inkl. 3 Std. Schmorzeit) · Schwierigkeit: mittel
Tipp: Die Suppe schmeckt am nächsten Tag noch besser, da die Aromen über Nacht tief einziehen. Einfach abkühlen lassen, kalt stellen und das erstarrte Fett von der Oberfläche abschöpfen – so wird die Brühe besonders klar und aromatisch.