Zutaten
- 700 g Rinderschulter oder Wadenfleisch, in 3 cm große Würfel geschnitten
- 3 große Zwiebeln, grob gewürfelt
- 2 rote Paprikaschoten, in Stücke geschnitten
- 3 mittelgroße Kartoffeln, geschält und gewürfelt
- 3 EL Schmalz oder Butterschmalz
- 2 EL Tomatenmark
- 2 TL edelsüßes Paprikapulver
- 1 TL geräuchertes Paprikapulver
- ½ TL Kümmel, gemahlen
- 1 TL Majoran, getrocknet
- 1 TL Salz
- ½ TL schwarzer Pfeffer
- 1 EL Apfelessig
- 1 l Rinderbrühe
- 200 ml dunkles Bier (z. B. Dunkel oder Märzen)
- 2 Lorbeerblätter
- 4 frische Brezen zum Servieren
- Frischer Thymian oder Petersilie zum Garnieren
Zubereitung
- Das Fleisch trocken tupfen und in einem großen Topf oder Schmortopf portionsweise im heißen Schmalz von allen Seiten kräftig anbraten. Herausnehmen und beiseitestellen.
- Im selben Topf die Zwiebeln bei mittlerer Hitze goldbraun anschwitzen – das dauert ca. 8–10 Minuten. Geduld zahlt sich hier aus, da die Röstaromen die Suppe tragen.
- Tomatenmark zu den Zwiebeln geben und 2 Minuten mitrösten. Dann beide Paprikapulver einrühren und kurz mitschwitzen (nicht verbrennen lassen).
- Mit dem Apfelessig ablöschen, kurz einrühren, dann das dunkle Bier hinzugießen und aufkochen lassen.
- Das angebratene Fleisch zurück in den Topf geben, mit der Rinderbrühe auffüllen. Lorbeerblätter, Kümmel, Majoran, Salz und Pfeffer hinzufügen.
- Alles aufkochen, dann bei niedriger Hitze zugedeckt ca. 60 Minuten köcheln lassen.
- Die Kartoffelwürfel und die Paprikastücke hinzugeben und weitere 25–30 Minuten mitgaren, bis Fleisch und Kartoffeln weich sind. Lorbeerblätter entfernen.
- Abschmecken mit Salz, Pfeffer und ggf. etwas Paprikapulver. Die Suppe sollte eine sämige, kräftige Konsistenz haben.
- Die Gulaschsuppe in vorgewärmte Steingutschalen füllen, mit frischem Thymian garnieren und mit je einer frischen Breze servieren.
Nährwerte pro Portion
ca. 620 kcal · 44 g Eiweiß · 22 g Fett · 55 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 110 Minuten · Schwierigkeit: einfach
Tipp: Die Gulaschsuppe schmeckt am nächsten Tag noch besser – einfach über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen und am nächsten Tag langsam wieder aufwärmen. Wer es etwas schärfer mag, gibt eine getrocknete Chilischote mit in den Topf.