Zutaten
- 4 frische Forellen (je ca. 300–350 g), küchenfertig
- 100 g Butter
- 4 EL Mehl (zum Wenden)
- 2 unbehandelte Zitronen (1 ausgepresst, 1 in Scheiben geschnitten)
- 1 Bund frische Petersilie, fein gehackt
- 3 EL neutrales Pflanzenöl (z. B. Sonnenblumenöl)
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 50 g gehobelte Mandelblättchen (optional)
- 800 g kleine Salzkartoffeln (als Beilage)
Zubereitung
- Die Kartoffeln in leicht gesalzenem Wasser ca. 20 Minuten gar kochen, abgießen und warm halten.
- Die Forellen innen und außen kalt abspülen, trocken tupfen und rundum mit Salz und Pfeffer würzen – auch die Bauchhöhle.
- Das Mehl auf einem flachen Teller verteilen. Die Forellen von beiden Seiten gleichmäßig im Mehl wenden und überschüssiges Mehl abklopfen.
- Das Pflanzenöl in einer großen Pfanne (oder zwei Pfannen) bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Forellen hineinlegen und pro Seite etwa 4–5 Minuten goldbraun und knusprig braten, bis das Fleisch sich leicht vom Rücken löst.
- Die fertigen Forellen auf vorgewärmte Teller legen und im Backofen bei 80 °C warm halten.
- Die Pfanne kurz auswischen. Die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen und aufschäumen lassen, bis sie eine leicht nussige, goldgelbe Farbe annimmt (Nussbutter). Die Mandelblättchen dazugeben und kurz mitrösten.
- Den Zitronensaft hineinspritzen – Vorsicht, es schäumt auf. Die Pfanne kurz schwenken und die Hitze sofort reduzieren.
- Die Forellen mit der Zitronenbutter übergießen, großzügig mit frischer Petersilie bestreuen und mit Zitronenscheiben sowie den Salzkartoffeln anrichten. Sofort servieren.
Nährwerte pro Portion
ca. 620 kcal · 48 g Eiweiß · 36 g Fett · 22 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten · Schwierigkeit: einfach
Tipp: Damit die Haut wirklich knusprig wird, müssen die Forellen vor dem Braten vollständig trocken sein – am besten nach dem Tupfen noch 10 Minuten offen auf einem Gitter ruhen lassen. Wer keine Mandeln mag, lässt sie einfach weg – die Nussbutter allein macht dieses Gericht schon unwiderstehlich.