Zutaten
- 800 g Kasseler (Nacken oder Kotelett, gepökelt und geräuchert)
- 800 g Sauerkraut (frisch oder aus dem Glas)
- 1 Zwiebel, fein gewürfelt
- 1 TL Schweineschmalz oder Butterschmalz
- 150 ml Weißwein (trocken)
- 150 ml Fleischbrühe
- 1 TL Kümmel
- 2 Lorbeerblätter
- 4 Wacholderbeeren, leicht angedrückt
- 1 TL Zucker
- Salz und Pfeffer nach Bedarf
- 800 g festkochende Kartoffeln
- 1 TL Salz (für das Kochwasser)
- Frische Petersilie zum Garnieren
Zubereitung
- Kartoffeln schälen, halbieren oder ganz lassen (je nach Größe) und in reichlich gesalzenem Wasser ca. 20–25 Minuten weich kochen. Warmhalten.
- Für das Sauerkraut den Schmalz in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten, etwa 3–4 Minuten.
- Den Zucker hinzugeben und kurz karamellisieren lassen. Das Sauerkraut gut abgetropft dazugeben und alles vermengen.
- Weißwein und Fleischbrühe angießen. Kümmel, Lorbeerblätter und Wacholderbeeren hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Das Kasseler auf das Sauerkraut legen, den Deckel auflegen und alles bei niedriger bis mittlerer Hitze ca. 30–35 Minuten schmoren lassen, bis das Kasseler durchgewärmt und zart ist.
- Das Kasseler herausnehmen, kurz ruhen lassen und in Scheiben schneiden. Lorbeerblätter und Wacholderbeeren aus dem Sauerkraut entfernen.
- Je zwei Portionen Sauerkraut, zwei bis drei Scheiben Kasseler und zwei Salzkartoffeln auf einem Teller anrichten. Mit frischer Petersilie garnieren und sofort servieren.
Nährwerte pro Portion
ca. 610 kcal · 45 g Eiweiß · 22 g Fett · 48 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten · Schwierigkeit: einfach
Tipp: Wer es etwas fruchtiger mag, kann einen geschälten und geriebenen Apfel zusammen mit dem Sauerkraut mitschmoren – das mildert die Säure und verleiht dem Gericht eine angenehme Süße. Das Kasseler muss nicht extra angebraten werden, da es bereits durch das Pökeln und Räuchern viel Aroma mitbringt.