Zutaten
- 500 g Sauerkraut (abgetropft)
- 300 g frischer Weißkohl (fein geschnitten)
- 300 g geräucherte Kielbasa-Wurst (in Scheiben)
- 200 g geräucherter Speck (gewürfelt)
- 150 g getrocknete Pflaumen (entsteint, halbiert)
- 200 g Schweineschulter (in Würfel geschnitten)
- 1 große Zwiebel (fein gewürfelt)
- 2 Knoblauchzehen (gehackt)
- 200 ml Rotwein (trocken)
- 200 ml Fleischbrühe
- 2 EL Tomatenmark
- 2 Lorbeerblätter
- 5 Pimentkörner
- 1 TL Kümmel
- 1 TL Majoran (getrocknet)
- 1 TL Paprikapulver (edelsüß)
- Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- 2 EL Schmalz oder Pflanzenöl
Zubereitung
- Das Schmalz in einem großen Schmortopf bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Speckwürfel darin knusprig ausbraten, dann herausnehmen und beiseitestellen.
- Die Schweineschulterwürfel im Bratfett von allen Seiten kräftig anbraten, bis sie goldbraun sind. Herausnehmen und beiseitestellen.
- Die gewürfelte Zwiebel im gleichen Topf glasig anschwitzen, dann den Knoblauch kurz mitdünsten. Tomatenmark hinzufügen und 1–2 Minuten anrösten.
- Den frischen Weißkohl in den Topf geben und unter Rühren ca. 5 Minuten andünsten, bis er leicht weich wird.
- Das Sauerkraut grob hacken und zum Kohl geben. Alles gut vermischen.
- Fleischbrühe und Rotwein angießen. Lorbeerblätter, Pimentkörner, Kümmel, Majoran und Paprikapulver hinzufügen.
- Das angebratene Schweinefleisch und den Speck zurück in den Topf geben. Alles bei niedriger Hitze mit geschlossenem Deckel 45 Minuten köcheln lassen.
- Die Kielbasa-Scheiben und die halbierten Pflaumen in den Eintopf geben und weitere 20 Minuten bei schwacher Hitze mitgaren, gelegentlich umrühren.
- Lorbeerblätter und Pimentkörner entfernen. Den Bigos mit Salz, Pfeffer und Majoran abschmecken. Nach Belieben noch etwas einköcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
- Den Bigos heiß servieren – am besten mit frischem Bauernbrot oder Kartoffeln.
Nährwerte pro Portion
ca. 580 kcal · 34 g Eiweiß · 32 g Fett · 28 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 90 Minuten · Schwierigkeit: einfach
Tipp: Bigos schmeckt am nächsten Tag noch besser, da die Aromen über Nacht durchziehen. Einfach abkühlen lassen, im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag erneut langsam erhitzen. Er lässt sich auch hervorragend einfrieren und hält sich so bis zu 3 Monate.