Zutaten
- 1,5 l kräftige Rinderbrühe (selbst gekocht oder gute Qualität aus dem Handel)
- 300 g gekochtes Rindfleisch (z. B. aus der Brühe, z. B. Tafelspitz oder Suppenfleisch), in Streifen geschnitten
- 3 Eier (Größe M)
- 100 ml Milch
- 80 g Weizenmehl (Type 405)
- 1 Prise Salz
- 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
- 2 EL Butter (zum Braten)
- 1 Bund Schnittlauch, fein geschnitten
- Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- Frische Petersilie, fein gehackt (optional, zum Garnieren)
- Salz zum Abschmecken
Zubereitung
- Für den Flädle-Teig Eier, Milch, Mehl, eine Prise Salz und Muskatnuss in einer Schüssel glatt verrühren und den Teig ca. 15 Minuten ruhen lassen.
- Etwas Butter in einer beschichteten Pfanne (ca. 24 cm Durchmesser) bei mittlerer Hitze erhitzen. Den Teig portionsweise zu dünnen Pfannkuchen (Flädle) ausbacken – pro Seite etwa 1–2 Minuten, bis sie goldgelb sind. Insgesamt entstehen ca. 6–8 Flädle.
- Die fertigen Flädle vom Herd nehmen, leicht abkühlen lassen und dann eng aufrollen. Mit einem scharfen Messer in feine Streifen (ca. 5 mm breit) schneiden.
- Die Rinderbrühe in einem Topf erhitzen und kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Das gekochte Rindfleisch in feine Streifen schneiden und kurz in der heißen Brühe erwärmen.
- Die Flädle-Streifen auf vorgewärmte tiefe Teller verteilen, die heiße Rinderbrühe mit dem Fleisch darüber gießen.
- Großzügig mit frisch geschnittenem Schnittlauch und nach Belieben mit gehackter Petersilie bestreuen und sofort servieren.
Nährwerte pro Portion
ca. 320 kcal · 28 g Eiweiß · 14 g Fett · 18 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten · Schwierigkeit: einfach
Tipp: Wer die Rinderbrühe selbst kocht, erzielt das beste Ergebnis: Einfach Suppenfleisch (z. B. Tafelspitz oder Querrippe) mit Suppengemüse, Lorbeer, Pfefferkörnern und Salz 2–3 Stunden sanft köcheln lassen. Das gegarte Fleisch kann dann direkt als Einlage in der Flädlesuppe verwendet werden – so entsteht ein echtes, aromatisches Sonntagsgericht aus dem Badischen.