Zutaten
- 1,5 Liter kräftige Rinderbrühe (selbst gekocht oder gute Qualität aus dem Glas)
- 3 Eier (Größe M)
- 100 ml Milch (3,5 % Fett)
- 70 g Weizenmehl (Type 405)
- 1 Prise Salz
- 1 Prise Muskatnuss (frisch gerieben)
- 1 EL Butter (zum Ausbacken)
- 1 Bund frischer Schnittlauch (ca. 20 g)
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung
- Pfannkuchenteig anrühren: Eier, Milch und eine Prise Salz in einer Schüssel verquirlen. Das Mehl sieben und unter ständigem Rühren einarbeiten, bis ein glatter, klümpchenfreier Teig entsteht. Eine Prise Muskatnuss unterrühren. Den Teig 15 Minuten ruhen lassen.
- Flädle ausbacken: Eine beschichtete Pfanne (ca. 20–22 cm Durchmesser) bei mittlerer Hitze erhitzen und mit etwas Butter einpinseln. Jeweils eine kleine Kelle Teig hineingeben und durch Schwenken dünn verteilen. Jeden Pfannkuchen von beiden Seiten goldgelb ausbacken (ca. 1–2 Minuten pro Seite). Aus der Menge entstehen etwa 6–8 dünne Flädle. Auf einem Teller abkühlen lassen.
- Flädle aufrollen und schneiden: Die abgekühlten Pfannkuchen eng aufrollen und mit einem scharfen Messer in feine Streifen (ca. 5 mm breit) schneiden. Die Streifen leicht auseinanderzupfen.
- Schnittlauch vorbereiten: Den Schnittlauch waschen, trockentupfen und in feine Röllchen schneiden.
- Brühe erhitzen: Die Rinderbrühe in einem Topf zum Kochen bringen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Falls nötig, durch ein feines Sieb passieren, damit sie klar und glänzend ist.
- Anrichten: Die Flädlestreifen gleichmäßig auf vier vorgewärmte, tiefe Teller verteilen. Die heiße Rinderbrühe darübergießen. Mit reichlich frischem Schnittlauch bestreuen und sofort servieren.
Nährwerte pro Portion
ca. 210 kcal · 12 g Eiweiß · 9 g Fett · 19 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten · Schwierigkeit: einfach
Tipp: Für eine besonders aromatische Brühe lohnt es sich, diese selbst zu kochen: Rinderknochen und etwas Suppenfleisch mit Wurzelgemüse, Lorbeer und Pfefferkörnern mindestens 2–3 Stunden sanft köcheln lassen. Die Flädle können am Vortag gebacken, gerollt und im Kühlschrank aufbewahrt werden – das spart Zeit und die Suppe gelingt trotzdem perfekt.