Zutaten
- 4 Eisbeine (à ca. 800 g, gepökelt)
- 2 Zwiebeln, halbiert
- 2 Lorbeerblätter
- 10 Pfefferkörner
- 4 Wacholderbeeren
- 1 TL Salz
- 2 Nelken
- 1 Bund Suppengemüse (Möhre, Sellerie, Lauch, Petersilie)
- 2 l Wasser
- Für das Sauerkraut:
- 800 g Sauerkraut (aus der Dose oder frisch)
- 1 Zwiebel, fein gewürfelt
- 100 g Speckwürfel
- 1 TL Kümmel
- 3 Wacholderbeeren, leicht zerdrückt
- 1 Lorbeerblatt
- 200 ml Weißwein (trocken)
- 150 ml Fleischbrühe
- 1 EL Schmalz oder Butter
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Für das Erbsenpüree:
- 600 g gelbe Schälerbsen (getrocknet, über Nacht eingeweicht)
- 1 Zwiebel, fein gewürfelt
- 80 g Speck, gewürfelt
- 1 EL Butterschmalz
- 800 ml Gemüse- oder Fleischbrühe
- Salz, Pfeffer und Muskatnuss nach Geschmack
- 2 EL Butter
Zubereitung
- Erbsen vorbereiten: Die gelben Schälerbsen am Vorabend in reichlich kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag abgießen und gut abspülen.
- Eisbeine kochen: Die Eisbeine in einem großen Topf mit 2 l Wasser bedecken. Zwiebelhälften, Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Wacholderbeeren, Nelken, Salz und das gewaschene Suppengemüse hinzufügen. Alles zum Kochen bringen, den Schaum abschöpfen und die Eisbeine bei mittlerer Hitze ca. 2,5 bis 3 Stunden leise köcheln lassen, bis das Fleisch weich ist und sich leicht vom Knochen löst.
- Erbsenpüree kochen: In einem separaten Topf das Butterschmalz erhitzen und den Speck sowie die Zwiebel darin glasig anschwitzen. Die abgegossenen Erbsen dazugeben und mit der Brühe aufgießen. Bei mittlerer Hitze ca. 45–60 Minuten weich kochen, bis die Erbsen zerfallen. Bei Bedarf etwas Wasser oder Brühe nachgießen. Anschließend mit einem Kartoffelstampfer oder Löffel zu einem cremigen Püree stampfen, die Butter unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
- Sauerkraut zubereiten: In einem Topf das Schmalz erhitzen und die Speckwürfel knusprig anbraten. Die Zwiebelwürfel dazugeben und goldgelb anschwitzen. Das Sauerkraut hinzufügen und gut vermischen. Kümmel, Wacholderbeeren und Lorbeerblatt dazugeben. Mit Weißwein ablöschen und die Brühe angießen. Alles bei niedriger Hitze ca. 30 Minuten zugedeckt schmoren lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Eisbeine fertigstellen: Die gegarten Eisbeine aus dem Sud nehmen und kurz abtropfen lassen. Wer eine knusprige Kruste möchte, die Eisbeine auf ein Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 220 °C Oberhitze (Grill) ca. 10–15 Minuten goldbraun und knusprig überbacken.
- Anrichten: Das Erbsenpüree auf tiefen Tellern als Bett anrichten, das Sauerkraut daneben oder darum herum verteilen. Das Eisbein mittig daraufsetzen und mit etwas heißem Kochsud beträufeln. Nach Wunsch mit frischer Petersilie garnieren und sofort servieren.
Nährwerte pro Portion
ca. 920 kcal · 72 g Eiweiß · 42 g Fett · 58 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten Vorbereitung + 3 Stunden Kochzeit · Schwierigkeit: mittel
Tipp: Den Kochsud der Eisbeine unbedingt aufbewahren – er eignet sich hervorragend als Basis für eine kräftige Erbsensuppe am nächsten Tag. Wer kein gepökeltes Eisbein bekommt, kann frisches Eisbein verwenden und die Salzmenge im Kochwasser leicht erhöhen. Das Sauerkraut schmeckt noch besser, wenn es am Vortag zubereitet und vor dem Servieren nur noch einmal aufgewärmt wird.