Zutaten
- 500 g grüner Spargel
- 1 l Gemüsebrühe
- 3 EL weißes Miso (Shiro Miso)
- 200 ml Kokosmilch
- 1 mittelgroße Zwiebel, fein gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 EL frisch geriebener Ingwer
- 2 EL Sesamsamen (weiß und schwarz gemischt)
- 1 EL Sesamöl
- 1 EL Rapsöl
- 1 TL Sojasoße
- Saft einer halben Zitrone
- Frische Petersilie oder Korianderblätter zum Garnieren
- Salz und weißer Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung
- Den Spargel waschen und die holzigen Enden (ca. 2–3 cm) abbrechen. Einige schöne Spargelspitzen (ca. 8–12 Stück) beiseitelegen, den Rest in grobe Stücke schneiden.
- Die Sesamsamen in einer kleinen Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze 2–3 Minuten goldbraun rösten, beiseitelegen.
- Das Rapsöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel darin glasig dünsten (ca. 3 Minuten), dann Knoblauch und Ingwer hinzufügen und weitere 1–2 Minuten anschwitzen.
- Die Spargelstücke (ohne die beiseitegelegten Spitzen) in den Topf geben und kurz mitdünsten. Mit der Gemüsebrühe aufgießen und bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis der Spargel weich ist.
- In der Zwischenzeit die beiseitegelegten Spargelspitzen in leicht gesalzenem Wasser 3–4 Minuten bissfest blanchieren, abgießen und in Eiswasser abschrecken, damit sie grün bleiben.
- Die Suppe vom Herd nehmen. Das Miso in etwas warmer Brühe auflösen und zur Suppe geben. Die Kokosmilch sowie die Sojasoße hinzufügen.
- Die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren, bis sie cremig und glatt ist. Mit Zitronensaft, Salz und weißem Pfeffer abschmecken.
- Die Suppe in vorgewärmte weiße Schalen füllen. Jeweils 2–3 blanchierte Spargelspitzen auf der Suppe anrichten. Mit geröstetem Sesam, einem Spritzer Sesamöl und frischen Petersilien- oder Korianderblättern garnieren und sofort servieren.
Nährwerte pro Portion
ca. 185 kcal · 7 g Eiweiß · 12 g Fett · 13 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten · Schwierigkeit: einfach
Tipp: Weißes Miso hat einen milden, leicht süßlichen Geschmack und ist ideal für cremige Suppen. Achte darauf, das Miso niemals aufzukochen, da sonst die wertvollen Probiotika und das feine Aroma verloren gehen. Für eine noch intensivere Umami-Note kannst du einen Schuss Mirin oder einen Teelöffel Tahini unterrühren.