Zutaten
- 600 g Rinderhüfte oder Rinderlende, in dünne Streifen geschnitten
- 400 g Sushireis (Rundkornreis)
- 4 Eier
- 200 g frischer Blattspinat
- 2 große Karotten, in feine Julienne-Streifen geschnitten
- 1 Gurke, in dünne Scheiben geschnitten
- 4 Blätter Romanasalat oder Butter-Salat
- 4 EL Gochujang (koreanische Chilipaste)
- 3 EL Sojasoße
- 2 EL Sesamöl
- 2 EL Sesamsamen (geröstet)
- 1 EL Zucker
- 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 2 EL Pflanzenöl
- Salz nach Bedarf
Zubereitung
- Reis kochen: Den Sushireis gründlich waschen, bis das Wasser klar bleibt. Mit 480 ml Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, dann auf niedrige Hitze reduzieren und 15 Minuten mit Deckel köcheln lassen. Anschließend 10 Minuten ruhen lassen.
- Fleisch marinieren: Die Rinderstreifen mit 3 EL Sojasoße, 1 EL Sesamöl, 1 EL Zucker und 2 gehackten Knoblauchzehen vermengen und mindestens 20 Minuten marinieren lassen.
- Spinat blanchieren: Den Spinat in kochendem Salzwasser 1–2 Minuten blanchieren, in Eiswasser abschrecken, gut ausdrücken und mit 1 TL Sesamöl, 1 Prise Salz und etwas Knoblauch würzen.
- Karotten anbraten: Die Karottenstreifen in einer Pfanne mit etwas Pflanzenöl bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten anbraten, leicht salzen und beiseitestellen.
- Fleisch braten: Das marinierte Rind in einer heißen Pfanne mit etwas Pflanzenöl bei hoher Hitze 3–4 Minuten scharf anbraten, bis es karamellisiert und durchgegart ist.
- Eier braten: In einer beschichteten Pfanne mit wenig Öl 4 Spiegeleier braten, sodass das Eigelb noch leicht flüssig bleibt. Mit Sesamsamen bestreuen.
- Schüsseln anrichten: Den Reis gleichmäßig auf 4 Schüsseln verteilen. Spinat, Karotten, Gurkenscheiben, Salatblätter und das gebratene Rind sternförmig um den Reis arrangieren. Je ein Spiegelei in die Mitte setzen.
- Servieren: Je 1 EL Gochujang auf das Ei geben, mit gerösteten Sesamsamen bestreuen und mit einigen Tropfen Sesamöl beträufeln. Vor dem Essen alles gut vermischen.
Nährwerte pro Portion
ca. 680 kcal · 42 g Eiweiß · 22 g Fett · 78 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 50 Minuten · Schwierigkeit: mittel
Tipp: Für ein authentisches Bibimbap das Gericht in einem vorgeheizten Dolsot (koreanischen Steintopf) servieren – der heiße Topf bildet am Boden eine knusprige Reiskruste, die sogenannte Nurungji, die dem Gericht eine besondere Textur verleiht. Wer es weniger scharf mag, kann die Gochujang-Menge reduzieren oder mit etwas Honig abmildern.