Zutaten
- 16 Nürnberger Rostbratwürste (à ca. 25 g)
- 800 g Sauerkraut (aus der Dose oder frisch)
- 1 mittelgroße Zwiebel
- 150 ml trockener Weißwein
- 150 ml Gemüse- oder Fleischbrühe
- 1 TL Kümmel
- 4 Wacholderbeeren, leicht zerdrückt
- 2 Lorbeerblätter
- 1 TL Zucker
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer
- 2 EL Butterschmalz oder Pflanzenöl
- 600 g mehligkochende Kartoffeln (für Kartoffelpüree als Beilage)
- 50 ml warme Milch
- 30 g Butter
- Frische Petersilie zum Garnieren
- Mittelscharfer Senf zum Servieren
Zubereitung
- Die Kartoffeln schälen, in gleichmäßige Stücke schneiden und in gesalzenem Wasser ca. 20 Minuten weich kochen. Anschließend abgießen, ausdampfen lassen und mit Butter sowie warmer Milch zu einem cremigen Püree stampfen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und warm halten.
- Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. In einem Topf 1 EL Butterschmalz bei mittlerer Hitze erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten, ca. 3–4 Minuten.
- Das Sauerkraut gut abtropfen lassen und zu den Zwiebeln geben. Kümmel, zerdrückte Wacholderbeeren, Lorbeerblätter und Zucker hinzufügen und kurz mitrösten.
- Mit Weißwein ablöschen und die Brühe angießen. Alles gut verrühren, aufkochen lassen und anschließend bei niedriger Hitze mit geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten schmoren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Währenddessen eine große Pfanne mit dem restlichen Butterschmalz bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Nürnberger Bratwürste hineingeben und von allen Seiten goldbraun und knusprig braten, ca. 8–10 Minuten. Dabei gelegentlich wenden, damit sie gleichmäßig bräunen.
- Lorbeerblätter und Wacholderbeeren aus dem Sauerkraut entfernen. Das Sauerkraut auf vorgewärmten Tellern anrichten, je 4 Bratwürste darauflegen und etwas Kartoffelpüree dazugeben.
- Mit frischer Petersilie garnieren und mit einem Klecks mittelscharfem Senf servieren.
Nährwerte pro Portion
ca. 680 kcal · 34 g Eiweiß · 44 g Fett · 32 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten · Schwierigkeit: einfach
Tipp: Für besonders aromatisches Sauerkraut das Schmoren bereits am Vortag vorbereiten – durch das Aufwärmen entfaltet es noch mehr Geschmack. Wer es herzhafter mag, gibt beim Schmoren ein paar Scheiben durchwachsenen Speck mit in den Topf.