Zutaten
- 400 g getrocknete gelbe Schälerbsen
- 4 Bockwürste
- 300 g Kassler (Nacken oder Kotlett), in Würfel geschnitten
- 2 mittelgroße Karotten, gewürfelt
- 2 Stangen Sellerie, in Scheiben geschnitten
- 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 200 g Kartoffeln, geschält und gewürfelt
- 1,5 l Gemüse- oder Fleischbrühe
- 2 EL Butter oder Schmalz
- 1 TL getrockneter Majoran
- 1 TL Kümmel (gemahlen)
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 1 Bund frische Petersilie, grob gehackt
Zubereitung
- Die Schälerbsen über Nacht (mindestens 8 Stunden) in reichlich kaltem Wasser einweichen. Anschließend gut abgießen und abspülen.
- Butter oder Schmalz in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin glasig andünsten, etwa 3–4 Minuten.
- Karotten, Sellerie und Kassler-Würfel hinzugeben und weitere 3 Minuten mitdünsten.
- Die eingeweichten Erbsen in den Topf geben, mit der Brühe aufgießen und alles gut verrühren. Majoran und Kümmel einrühren.
- Den Eintopf bei starker Hitze aufkochen, dann die Hitze reduzieren und den Deckel halb auflegen. Bei schwacher bis mittlerer Hitze ca. 45–50 Minuten köcheln lassen, bis die Erbsen weich und cremig sind. Dabei gelegentlich umrühren.
- Die Kartoffelwürfel nach etwa 25 Minuten Kochzeit hinzufügen und mitgaren.
- Wenn die Erbsen weich sind, einen Teil des Eintopfs mit einem Kartoffelstampfer leicht andrücken, um eine sämige Konsistenz zu erzielen.
- Die Bockwürste in den heißen Eintopf legen und bei niedriger Hitze etwa 10 Minuten darin erwärmen (nicht kochen lassen, damit die Haut nicht platzt).
- Den Eintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken. In tiefen Tellern anrichten, jeweils eine Bockwurst dazulegen und mit frischer Petersilie bestreuen.
Nährwerte pro Portion
ca. 620 kcal · 48 g Eiweiß · 22 g Fett · 55 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 75 Minuten (plus 8 Stunden Einweichzeit) · Schwierigkeit: einfach
Tipp: Der Eintopf schmeckt am nächsten Tag noch besser, da die Aromen vollständig einziehen. Einfach im Kühlschrank aufbewahren und mit etwas Brühe beim Aufwärmen wieder auf die gewünschte Konsistenz bringen. Wer es rauchiger mag, kann zusätzlich ein Stück geräucherten Speck mitkochen und vor dem Servieren entfernen.