Zutaten
- 400 g Rindfleisch (Wade oder Schulter), in mundgerechte Würfel geschnitten
- 300 g Schweinefleisch (Schulter), in mundgerechte Würfel geschnitten
- 300 g Lammfleisch (Keule), in mundgerechte Würfel geschnitten
- 400 g Kartoffeln, geschält und gewürfelt
- 3 Karotten, geschält und in Scheiben geschnitten
- 2 Stangen Sellerie, in Stücke geschnitten
- 2 Zwiebeln, grob gewürfelt
- 200 g Weißkohl, in grobe Stücke geschnitten
- 1 Petersilienwurzel, gewürfelt
- 1 Liter Rinderbrühe
- 2 EL Butterschmalz
- 2 Lorbeerblätter
- 4 Wacholderbeeren, leicht angedrückt
- 1 TL Majoran, getrocknet
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- Frische Petersilie oder Dill zum Garnieren
Zubereitung
- Das Fleisch (Rind, Schwein und Lamm) trocken tupfen und großzügig mit Salz und Pfeffer würzen.
- Butterschmalz in einem großen Schmortopf oder Bräter bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Das Fleisch portionsweise von allen Seiten kräftig anbraten, bis es schön gebräunt ist. Das Fleisch herausnehmen und beiseitelegen.
- Die Zwiebeln im selben Topf glasig anschwitzen. Karotten, Sellerie und Petersilienwurzel hinzufügen und kurz mitdünsten.
- Das angebratene Fleisch zurück in den Topf geben. Lorbeerblätter, Wacholderbeeren und Majoran hinzufügen.
- Mit der Rinderbrühe ablöschen und alles zum Kochen bringen. Den Schaum abschöpfen, die Hitze reduzieren und den Eintopf zugedeckt bei niedriger Hitze ca. 45 Minuten sanft köcheln lassen.
- Kartoffeln und Weißkohl in den Topf geben und alles weitere 25–30 Minuten köcheln lassen, bis das Fleisch zart und das Gemüse weich ist.
- Lorbeerblätter und Wacholderbeeren entfernen. Den Eintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Den Pichelsteiner in tiefen Tellern anrichten und mit frischer Petersilie oder Dill garniert servieren.
Nährwerte pro Portion
ca. 620 kcal · 52 g Eiweiß · 28 g Fett · 35 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 90 Minuten · Schwierigkeit: einfach
Tipp: Für noch mehr Tiefe im Geschmack können Sie den Eintopf am Vortag zubereiten und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen – aufgewärmt schmeckt er noch aromatischer. Wer möchte, kann auch etwas trockenen Rotwein beim Ablöschen hinzufügen.