Zutaten
- 400 g Rindfleisch (z. B. Schulter oder Wade), in Würfel geschnitten
- 300 g Schweinefleisch (z. B. Nacken), in Würfel geschnitten
- 300 g Lammfleisch (z. B. Keule), in Würfel geschnitten
- 400 g Kartoffeln, geschält und gewürfelt
- 3 Karotten, in Scheiben geschnitten
- 3 Stangen Sellerie, in Stücke geschnitten
- 1 Steckrübe (ca. 200 g), gewürfelt
- 2 Zwiebeln, fein gehackt
- 2 EL Butterschmalz oder Pflanzenöl
- 1 Liter Rinderbrühe
- 2 Lorbeerblätter
- 4 Wacholderbeeren, leicht angedrückt
- 1 TL Majoran, getrocknet
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- ½ Bund frische Petersilie, gehackt
- ½ Bund frischer Dill, gehackt
Zubereitung
- Das Butterschmalz in einem großen Schmortopf oder Bräter bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Fleischwürfel portionsweise von allen Seiten kräftig anbraten, bis sie eine schöne braune Farbe haben. Das Fleisch herausnehmen und beiseitestellen.
- Die gehackten Zwiebeln im gleichen Topf bei mittlerer Hitze glasig dünsten, dabei die Röstaromen vom Topfboden lösen.
- Das angebratene Fleisch zurück in den Topf geben. Lorbeerblätter, Wacholderbeeren und Majoran hinzufügen. Mit der Rinderbrühe aufgießen und alles kurz aufkochen lassen.
- Die Hitze reduzieren, den Deckel auflegen und das Fleisch bei schwacher Hitze ca. 45 Minuten sanft köcheln lassen.
- Karotten, Steckrübe und Sellerie zum Fleisch geben und weitere 15 Minuten mitgaren.
- Die Kartoffelwürfel hinzufügen und den Eintopf nochmals ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis alle Zutaten weich sind.
- Lorbeerblätter und Wacholderbeeren entfernen. Den Eintopf mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.
- Den Pichelsteiner in tiefen Tellern anrichten und großzügig mit frischer Petersilie und Dill bestreuen. Sofort servieren.
Nährwerte pro Portion
ca. 580 kcal · 48 g Eiweiß · 24 g Fett · 38 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 100 Minuten · Schwierigkeit: einfach
Tipp: Der Pichelsteiner schmeckt am nächsten Tag noch besser, da die Aromen über Nacht gut durchziehen können. Wer möchte, kann auch Wirsing oder Weißkohl ergänzen – das ist regional typisch und gibt dem Eintopf eine zusätzliche herzhafte Note. Dazu passt frisches Bauernbrot hervorragend.