Zutaten
- 320 g Risotto-Reis (Arborio oder Carnaroli)
- 400 g frische oder tiefgekühlte Erbsen
- 1 l Gemüsebrühe (warm gehalten)
- 1 mittelgroße Zwiebel, fein gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 150 ml trockener Weißwein
- 80 g Parmesan, frisch gerieben (+ Hobel-Späne zum Garnieren)
- 40 g Butter
- 3 EL Olivenöl
- 1 Bund frische Minze (ca. 15–20 Blätter)
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- Einige junge Salat- oder Mangoldblätter zum Garnieren
Zubereitung
- Die Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen und warm halten. Die Hälfte der Erbsen (200 g) in etwas Brühe ca. 3 Minuten blanchieren, abgießen und zusammen mit der Hälfte der Minzblätter und einem Schuss Olivenöl mit einem Stabmixer zu einem feinen Püree verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und beiseite stellen.
- Olivenöl und 20 g Butter in einem großen, schweren Topf oder einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen (ca. 3–4 Minuten), ohne dass sie Farbe nehmen.
- Den Risotto-Reis hinzugeben und unter Rühren 1–2 Minuten anschwitzen, bis die Körner leicht glasig wirken.
- Mit dem Weißwein ablöschen und unter Rühren köcheln lassen, bis der Wein vollständig aufgesogen ist.
- Nun schöpfkellenweise die warme Gemüsebrühe hinzugeben. Immer erst dann die nächste Kelle hinzufügen, wenn die vorherige vollständig aufgesogen wurde. Dabei regelmäßig rühren. Diesen Vorgang ca. 16–18 Minuten fortsetzen, bis der Reis al dente ist.
- In den letzten 3 Minuten der Garzeit die restlichen ganzen Erbsen (200 g) unter das Risotto rühren und mitgaren.
- Den Topf vom Herd nehmen. Das Erbsenpüree, die restliche Butter (20 g) und den geriebenen Parmesan unterheben und alles cremig rühren (Mantecatura). Mit Salz und frischem Pfeffer abschmecken.
- Das Risotto auf vorgewärmten tiefen Tellern anrichten. Mit Parmesan-Hobeln, frischen Minzblättern und jungen Salatblättern garnieren. Sofort servieren.
Nährwerte pro Portion
ca. 520 kcal · 18 g Eiweiß · 18 g Fett · 68 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten · Schwierigkeit: mittel
Tipp: Für eine besonders intensive grüne Farbe das Erbsenpüree erst ganz am Ende unterrühren und das Risotto nicht mehr kochen lassen. Wer es noch cremiger mag, gibt einen Schuss kalte Sahne beim Mantecatura dazu. Das Risotto sollte immer frisch und sofort serviert werden, da es beim Stehen nachdickt.