Zutaten
- 400 g Bucatini
- 200 g geräucherte Schweinebacke (Guanciale affumicato), in Würfel oder Streifen geschnitten
- 400 g gehackte Tomaten (aus der Dose)
- 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 100 ml trockener Weißwein
- 1 TL Chiliflocken (Peperoncino)
- 2 EL Olivenöl extra vergine
- 80 g Pecorino Romano, frisch gerieben
- Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- Einige Zweige frische Petersilie zum Garnieren
Zubereitung
- Einen großen Topf mit reichlich gesalzenem Wasser zum Kochen bringen.
- Das Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Schweinebackenwürfel hineingeben und ca. 5–7 Minuten knusprig ausbraten, bis das Fett ausgetreten ist und die Würfel goldbraun sind.
- Zwiebel und Knoblauch zur Pfanne geben und weitere 3 Minuten anschwitzen, bis sie weich und glasig sind.
- Mit dem Weißwein ablöschen und die Flüssigkeit kurz einkochen lassen (ca. 2 Minuten).
- Die Chiliflocken einrühren, dann die gehackten Tomaten hinzufügen. Alles gut vermengen, mit Salz und Pfeffer würzen und die Sauce bei niedriger bis mittlerer Hitze ca. 15–20 Minuten köcheln lassen, bis sie leicht eingedickt ist.
- Währenddessen die Bucatini im kochenden Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen (ca. 9–11 Minuten). Etwas Nudelkochwasser (ca. 100 ml) aufbewahren, bevor die Pasta abgegossen wird.
- Die abgetropften Bucatini direkt in die Sauce geben und alles bei mittlerer Hitze 1–2 Minuten gut vermischen. Bei Bedarf etwas Nudelkochwasser hinzufügen, um die Sauce cremiger zu machen.
- Die Pfanne vom Herd nehmen und die Hälfte des geriebenen Pecorinos unterrühren.
- Die Bucatini auf vier Teller verteilen, mit dem restlichen Pecorino bestreuen und mit frischer Petersilie garnieren. Sofort servieren.
Nährwerte pro Portion
ca. 680 kcal · 28 g Eiweiß · 28 g Fett · 72 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten · Schwierigkeit: einfach
Tipp: Authentische Amatriciana wird traditionell mit Guanciale (Schweinebackenspeck) zubereitet – ersetze ihn nicht durch Pancetta oder Bacon, da der charakteristische Geschmack sonst verloren geht. Wer keinen Pecorino Romano bekommt, kann zur Not Parmigiano Reggiano verwenden, obwohl der Pecorino die typisch würzige Note des Gerichts ausmacht.