Zutaten
- 320 g Risotto-Reis (Arborio oder Carnaroli)
- 1 g Safranfäden (ca. 2 Briefchen)
- 1 mittelgroße Zwiebel, fein gehackt
- 2 EL Olivenöl
- 60 g Butter (kalt, in Würfel geschnitten)
- 150 ml trockener Weißwein
- 1,2 Liter Hühnerbrühe (warm gehalten)
- 100 g Parmesan, frisch gerieben
- Salz und weißer Pfeffer nach Geschmack
- Etwas Paprikapulver zum Garnieren (optional)
- Einige Safranfäden zum Garnieren
Zubereitung
- Die Safranfäden in einer kleinen Schale mit 3–4 EL heißer Brühe einweichen und mindestens 10 Minuten ziehen lassen.
- Die Hühnerbrühe in einem Topf erhitzen und auf niedrigster Stufe warm halten.
- In einem großen, schweren Topf das Olivenöl bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebel darin glasig dünsten (ca. 5 Minuten), ohne dass sie Farbe annimmt.
- Den Risotto-Reis hinzufügen und unter Rühren 2 Minuten anschwitzen, bis die Körner leicht glasig werden.
- Mit dem Weißwein ablöschen und unter ständigem Rühren einkochen lassen, bis der Wein vollständig aufgesogen ist.
- Nun kellenweise die warme Brühe hinzufügen – immer erst die nächste Kelle zugeben, wenn die vorherige vollständig aufgesogen ist. Den Reis dabei stetig rühren. Diesen Vorgang ca. 16–18 Minuten wiederholen, bis der Reis al dente ist.
- Etwa 5 Minuten vor Ende der Garzeit die aufgelösten Safranfäden samt Flüssigkeit unterrühren. Der Risotto nimmt nun seine charakteristische goldgelbe Farbe an.
- Den Topf vom Herd nehmen. Die kalten Butterwürfel und die Hälfte des geriebenen Parmesans unterrühren (Mantecare). Den Risotto 2 Minuten ruhen lassen.
- Mit Salz und weißem Pfeffer abschmecken, auf vorgewärmten Tellern anrichten und mit dem restlichen Parmesan, etwas Paprikapulver sowie einigen Safranfäden garnieren. Sofort servieren.
Nährwerte pro Portion
ca. 580 kcal · 18 g Eiweiß · 22 g Fett · 72 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten · Schwierigkeit: mittel
Tipp: Das Geheimnis eines perfekten Risotto Milanese liegt im „Mantecare" – dem energischen Einrühren von kalter Butter und Parmesan am Ende. Dadurch wird der Risotto cremig und samtig. Verwende unbedingt echte Safranfäden statt Safranpulver für ein intensiveres Aroma und eine leuchtendere Farbe.