Zutaten
- 400 g Bucatini
- 150 g Guanciale (italienische Schweinebacke), in Streifen geschnitten
- 400 g gehackte Tomaten (Dose, z. B. San Marzano)
- 80 g Pecorino Romano, fein gerieben
- 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
- ½ TL Chiliflocken (Peperoncino)
- 100 ml trockener Weißwein
- 2 EL Olivenöl extra vergine
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- Frische Petersilie zum Garnieren (optional)
Zubereitung
- Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen.
- Das Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Den Guanciale hineingeben und ca. 5–6 Minuten knusprig ausbraten, bis das Fett schön ausgetreten ist. Den Guanciale mit einem Schaumlöffel herausnehmen und beiseitestellen.
- Die Zwiebel im Guanciale-Fett bei mittlerer Hitze ca. 4 Minuten glasig dünsten. Die Chiliflocken dazugeben und kurz mitrösten.
- Mit dem Weißwein ablöschen und den Alkohol bei höherer Hitze ca. 2 Minuten einkochen lassen.
- Die gehackten Tomaten hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und die Sauce bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis sie leicht eingedickt ist.
- In der Zwischenzeit die Bucatini nach Packungsanweisung in dem kochenden Salzwasser al dente garen. Kurz vor dem Abgießen ca. 100 ml Kochwasser abschöpfen und aufbewahren.
- Den gebratenen Guanciale zurück in die Tomatensauce geben und gut verrühren.
- Die abgegossenen Bucatini direkt in die Pfanne zur Sauce geben. Alles bei mittlerer Hitze gut vermischen. Nach Bedarf etwas Nudelkochwasser hinzufügen, um eine cremige Konsistenz zu erzielen.
- Die Pfanne vom Herd nehmen und die Hälfte des geriebenen Pecorinos unterrühren.
- Die Pasta auf vier Teller verteilen, mit dem restlichen Pecorino bestreuen und nach Belieben mit frischer Petersilie garnieren. Sofort servieren.
Nährwerte pro Portion
ca. 680 kcal · 28 g Eiweiß · 26 g Fett · 82 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten · Schwierigkeit: einfach
Tipp: Guanciale ist der Schlüssel zum authentischen Geschmack – er ist würziger und aromatischer als Pancetta oder Speck. Falls Sie keinen Pecorino Romano bekommen, können Sie zur Not Parmesan verwenden, jedoch verändert sich dadurch der typisch würzig-salzige Charakter der Sauce. Mischen Sie die Pasta niemals auf dem Herd, wenn Sie den Pecorino hinzufügen – so vermeiden Sie, dass der Käse klumpt.