Zutaten
- 800 g Corned Beef (aus der Dose)
- 600 g mehligkochende Kartoffeln
- 300 g Rote Bete (vorgekocht, gewürfelt)
- 2 mittelgroße Zwiebeln
- 4 Rollmöpse (oder Bismarckheringe)
- 4 Gewürzgurken
- 4 Eier
- 2 EL Butterschmalz
- 2 EL Butter
- 150 ml Rote-Bete-Saft
- 1 TL mittelscharfer Senf
- Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- Frischer Dill zum Garnieren
- 4 kleine Radieschen zum Garnieren
Zubereitung
- Kartoffeln schälen, in gleichmäßige Stücke schneiden und in gut gesalzenem Wasser ca. 20 Minuten weich kochen. Abgießen und ausdampfen lassen.
- Zwiebeln schälen und fein würfeln. In einer großen Pfanne 1 EL Butterschmalz erhitzen und die Zwiebelwürfel bei mittlerer Hitze goldgelb anschwitzen (ca. 5–7 Minuten).
- Corned Beef grob zerrupfen und zu den Zwiebeln geben. Alles gut vermengen und bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten mitbraten, bis das Fleisch leicht Farbe annimmt.
- Die noch warmen Kartoffeln mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer grob stampfen – es dürfen ruhig noch kleine Stücke vorhanden sein. Zur Fleisch-Zwiebel-Mischung geben und gut untermengen.
- Rote Bete fein würfeln und zusammen mit dem Rote-Bete-Saft und dem Senf unter die Masse heben. Alles bei niedriger Hitze weitere 5 Minuten erwärmen und durchziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse soll eine kräftig rote Farbe haben.
- Butter in einer zweiten Pfanne erhitzen. Die Eier einzeln hineinschlagen und bei mittlerer Hitze zu Spiegeleiern braten, bis das Eiweiß gestockt, das Eigelb aber noch cremig-flüssig ist. Mit Salz und Pfeffer würzen.
- Das Labskaus mit Hilfe eines Anrichterings oder einer Tasse auf vorgewärmten Tellern anrichten. Je ein Spiegelei obenauf setzen.
- Jeden Teller mit einem Rollmops, einer aufgefächerten Gewürzgurke, frischem Dill und einem halbierten Radieschen garnieren. Sofort servieren.
Nährwerte pro Portion
ca. 620 kcal · 42 g Eiweiß · 32 g Fett · 38 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten · Schwierigkeit: einfach
Tipp: Labskaus schmeckt noch besser, wenn es einen Tag im Voraus zubereitet und am nächsten Tag erneut in der Pfanne mit etwas Butter aufgebraten wird – die Aromen verbinden sich dabei noch intensiver. Wer es etwas säuerlicher mag, kann zusätzlich einen Schuss Gurkensud oder etwas Weißweinessig unter die Masse rühren.