Zutaten
- 12 Jakobsmuscheln (Seeteufel-Qualität, küchenfertig)
- 500 g grüner Spargel
- 8 Scheiben Parmaschinken (oder Serranoschinken)
- 2 EL Olivenöl
- 2 EL Butter
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 Zitrone (Saft und Abrieb)
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- Einige Zweige frischer Thymian
- 1 TL Fleur de Sel zum Finish
Zubereitung
- Den grünen Spargel waschen und die holzigen Enden (ca. 2–3 cm) abbrechen. Die unteren Drittel der Stangen schälen und die Stangen schräg in mundgerechte Stücke schneiden, die Spitzen ganz lassen.
- Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Den Spargel darin 3–4 Minuten bissfest blanchieren, anschließend sofort in eiskaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen.
- Den Parmaschinken in einer beschichteten Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze knusprig ausbraten, herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
- Die Jakobsmuscheln mit Küchenpapier sehr gründlich trocken tupfen – das ist entscheidend für eine schöne Kruste. Von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen.
- 1 EL Olivenöl in einer Edelstahlpfanne bei sehr hoher Hitze erhitzen, bis es leicht zu rauchen beginnt. Die Jakobsmuscheln einlegen und 90 Sekunden ohne Bewegen goldbraun anbraten. Wenden, 1 EL Butter und die Thymianzweige hinzugeben und weitere 60 Sekunden braten. Die Muscheln sollen innen noch leicht glasig sein. Aus der Pfanne nehmen und kurz ruhen lassen.
- Im selben Bratfett 1 EL Olivenöl erhitzen, den Knoblauch kurz andünsten und den blanchierten Spargel darin schwenken, bis er leicht Farbe annimmt. Mit Zitronensaft, Zitronenabrieb, Salz und Pfeffer abschmecken.
- Den Spargel auf vier vorgewärmte Teller verteilen, je drei Jakobsmuscheln daraufsetzen, den knusprigen Schinken darüber drapieren und mit Fleur de Sel vollenden. Sofort servieren.
Nährwerte pro Portion
ca. 320 kcal · 34 g Eiweiß · 17 g Fett · 7 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten · Schwierigkeit: mittel
Tipp: Das Geheimnis perfekt gebratener Jakobsmuscheln liegt im vollständigen Trockentupfen und einer sehr heißen Pfanne – nur so entsteht die charakteristische, karamellisierte Kruste. Wer möchte, kann den Teller mit einem kleinen Löffel aufgeschlagener Crème fraîche mit Dill abrunden, das ergänzt die Meeresfrüchte wunderbar.