Zutaten
- 800 g festkochende Kartoffeln
- 3 EL Pflanzenöl oder Butterschmalz
- 1 mittelgroße Zwiebel
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 1 TL edelsüßes Paprikapulver
- Für den Kräuterquark:
- 500 g Magerquark
- 100 g Sauerrahm oder Crème fraîche
- ½ Bund frischer Dill
- ½ Bund Schnittlauch
- 1 kleine Knoblauchzehe
- 1 TL Zitronensaft
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Für die Gurke:
- 1 Salatgurke
- 1 EL weißer Weinessig
- 1 TL Zucker
- 1 EL Olivenöl
- Salz und frischer Dill zum Garnieren
Zubereitung
- Kartoffeln in der Schale in Salzwasser ca. 20 Minuten gar kochen, abgießen und vollständig auskühlen lassen (am besten vom Vortag). Dann pellen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
- Für den Kräuterquark den Dill und Schnittlauch fein hacken. Knoblauch schälen und fein reiben. Quark mit Sauerrahm, Kräutern, Knoblauch und Zitronensaft glatt rühren. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken und kühl stellen.
- Für die Gurke die Gurke schälen und in dünne Scheiben hobeln oder schneiden. Mit Essig, Zucker, Olivenöl und einer Prise Salz marinieren und mindestens 10 Minuten ziehen lassen.
- Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. In einer großen Pfanne das Öl bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Kartoffelscheiben portionsweise hineingeben und von jeder Seite 3–4 Minuten goldbraun und knusprig braten, dabei nicht zu oft wenden.
- Die Zwiebelringe zu den Kartoffeln geben und weitere 2–3 Minuten mitbraten, bis sie leicht karamellisiert sind. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.
- Die Bratkartoffeln auf Tellern anrichten, die marinierten Gurkenscheiben daneben verteilen und einen großzügigen Klecks Kräuterquark daraufgeben. Mit frischem Schnittlauch und Dill garnieren.
Nährwerte pro Portion
ca. 420 kcal · 18 g Eiweiß · 14 g Fett · 52 g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten (ohne Abkühlzeit der Kartoffeln) · Schwierigkeit: einfach
Tipp: Für besonders knusprige Bratkartoffeln die gekochten Kartoffeln am Vortag zubereiten und über Nacht im Kühlschrank aufbewahren – durch die Kühlung verlieren sie Feuchtigkeit und werden beim Braten herrlich kross. Wer mag, kann den Kräuterquark auch mit etwas geriebenem Meerrettich verfeinern.